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Immer mehr Existenzgründer sichern Finanzierung über Bürgschaften ab


Im ersten Halbjahr 2011 haben die Bürgschaftsbanken ihre Position als verlässliche Finanzierungspartner der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU), der Freien Berufe sowie der Kreditwirtschaft in Deutschland bestätigt. Nach den außergewöhnlichen Jahren 2009 und 2010 kehren die Bürgschaftsbanken wieder zum Förderniveau der Jahre vor der Krise zurück.

Mit über 252 Mio. EUR (+ 8,4 Prozent) haben Gründungsvorhaben gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt. Bei den Wirtschaftszweigen konnten Freie Berufe, Verkehrsgewerbe und Gartenbau gegen den Trend erhebliche Zuwächse verzeichnen. Dr. Stefan Papirow, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken, betont: “Wir unterstützen die steigende Zahl von Investitionen mit unseren Bürgschaften nachhaltig. Besonders bei Existenzgründungen und Übernahmen halten wir Bürgschaften und Garantien zum Ersatz fehlender Sicherheiten bei Bank- und Beteiligungsfinanzierungen bereit.”

Besonders bemerkenswert: Das Geschäft ist nicht mehr so kleinteilig wie in den letzten beiden Jahren. Es werden verstärkt wieder größere Kredit-und Beteiligungsvolumen nachgefragt. Rund 3.700 kleine und mittlere Unternehmen (-11,1 Prozent) erhielten Bürgschaften und Garantien über 605 Mio. EUR (-2,3 Prozent). Damit ermöglichten die Bürgschaftsbanken dem deutschen Mittelstand im ersten Halbjahr 2011 ein Kreditvolumen von 872 Mio. EUR (- 2,3 Prozent).

Die 18 Bürgschaftsbanken und Beteiligungsgarantiegesellschaften in den einzelnen Bundesländern sind im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V. (VDB) zusammengeschlossen. Bürgschaftsbanken unterstützen gewerbliche Unternehmen und Freie Berufe bei der Kredit- oder Beteiligungsfinanzierung. Sie ersetzen fehlende bankübliche Sicherheiten bei tragfähigen Finanzierungsvorhaben von KMU. Die von ihnen als Wirtschaftsförderer seit über 60 Jahren übernommenen Bürgschaften und Garantien sind vollwertige Sicherheiten für alle Hausbanken. 2010 sicherten die deutschen Bürgschaftsbanken rd. 8.000 Finanzierungsvorhaben ab. Das übernommene Bürgschafts- und Garantievolumen lag bei 1,3 Mrd. EUR. Damit wurden Kredite und Beteiligungen von über 1,8 Mrd. EUR abgesichert. Rund 38 Prozent der Vorhaben entfallen auf Gründer.

Quelle: Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB)

Fördermittel für Wachstum

Ihr Unternehmen wächst: Schöpfen Sie alle Fördermöglichkeiten aus!


Für Ihr Unternehmen eröffnen sich Wachstumschancen. Sie möchten Ihre Kapazitäten erweitern oder neue Märkte erschließen. Die Innenfinanzierung alleine kann nur einen Beitrag dazu leisten.

Kleine und mittlere Unternehmen stoßen wegen einer zu geringen Eigenkapitalbasis bei der Aufnahme von Krediten oft an ihre Grenzen. Die öffentlichen Förderbanken bieten passende Finanzierungslösungen: zinsgünstige Darlehen, Zuschüsse oder eine Erweiterung des Eigenkapitals. Zusätzlich helfen Risikoübernahmen.

Warum sind Förderkredite günstiger als Hausbankdarlehen?

  • Förderkredite werden aus Haushaltsmitteln zinsverbilligt
  • Förderkredite werden zinsgünstig refinanziert

Das Spektrum öffentlicher Fördermittel im Überblick:

Beteiligungskapital für die Wachstumsfinanzierung bieten öffentliche Beteiligungsgesellschaften. Mögliche Beteiligungsformen:

  • stille Beteiligung
  • offene Beteiligung
  • Kombination aus offener/stiller Beteiligung
  • Genussrechte

Darüber hinaus ermöglichen unbesicherte Nachrangdarlehen eine eigenkapitalnahe Finanzierungsmöglichkeit, um die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis zu stärken.

Förderbanken reichen mittelständischen Unternehmen Investitionskredite zu zinsvergünstigten Konditionen aus.

Fehlen für die Finanzierung die nötigen Sicherheiten, übernehmen Förderbanken Haftungsfreistellungen bis zu 80 Prozent.

Risikoentlastungen decken einen großen Teil des Kreditrisikos der Hausbank ab und sorgen so dafür, dass auch Kreditnehmer mit unzureichenden Sicherheiten Förderdarlehen nutzen können.

Ein Praxisbeispiel

Sie erweitern Ihr Unternehmen (KMU) um einen weiteren Standort. Der Gesamtkapitalbedarf beläuft sich hierbei auf 3 Mio. EUR. Für den allgemeinen Betriebsmittelbedarf fallen 0,5 Mio. € an.

Kapitalbedarf
Grundstück 0,50 Mio. €
Bauliche Investitionen 2,00 Mio. €
Allgemeiner Betriebsmittelbedarf 0,50 Mio. €
Gesamtkapitalbedarf 3,00 Mio. €

Die Lösung: Je nach Situation des Unternehmens sollten unterschiedliche Optionen bevorzugt werden.

Option 1: KfW Variante Option 2: LfA Variante
Unternehmerkredite im KMU Fenster LfA Investiv- und Universalkredite
Nachrangtranche max. 1,0 Mio. € Investivkredit* 1,0 Mio. €
Fremdkapitaltranche 1,0 Mio. € Investivkredit 100* 1,5 Mio. €
Unternehmerkredit Universalkredit* 0,5 Mio. €
mit Haftungsfreistellung 0,5 Mio. €
Unternehmerkredit
ohne Haftungsfreistellung 0,5 Mio. €
Gesamtfinanzierung 100 % 3,0 Mio. € 3,0 Mio. €

Mit dem neuen Unternehmerkredit ist (seit 1. April 2011) eine Nachrangtranche iHv. 50% maximal 1 Mio. € sowie eine Haftungsfreistellung iHv. 50 % auf die Betriebsmittel möglich.  Ganz grundsätzlich stärkt die Nachrangtranche im Unternehmerkredit die Eigenkapitalsituation.

Ist auch die Eigenkapitalsituation nach der Investition gut und sind mittelfristig keine weiteren Finanzierungsanlässe zu erwarten, dürfte die LfA Variante mit dem zinsverbilligten Investivkredit die günstigere Variante sein.

Natürlich ist eine abschließende Beurteilung eines Investitionsvorhabens nur mit umfassender Kenntnis der Unternehmenssituation (und des Ratings) möglich.

Verlorene Zuschüsse

Regionalförderung (auch GA-Förderung genannt) für  Investitionen im strukturschwachen oder im ländlichen Raum. GA steht für: „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Gemeinschaftsaufgaben sind staatliche Aufgaben. Der Bund beteiligt sich an der Rahmenplanung und an der Finanzierung, wenn dies zur Verbesserung der Lebensverhältnisse erforderlich ist (Artikel 91a Grundgesetz). Gefördert werden regionalwirtschaftlich bedeutsame Vorhaben in den Bereichen Industrie, Handwerk und sonstiges Dienstleistungsgewerbe.

Beratungsförderung: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert allgemeine Beratungen und spezielle Beratungen zu Technologie- und Innovation, Außenwirtschaft, Qualitätsmanagement, Kooperation, Mitarbeiterbeteiligung und im Vorfeld eines Rating. Der Höchstzuschuss beträgt 50 Prozent max. 1.500 Euro. Jedes Unternehmen hat ein Beratungskontingent von jeweils insgesamt 3.000 Euro.

Gerne unterstützt Sie Haimerl Consulting bei der Sicherung Ihrer Finanzierung. Kontakt ..

Durch Bürgschaften erhalten KMU überhaupt erst einen Kredit


Die Verwerfungen auf den Finanz- und Kapitalmärkten haben dazu geführt, dass zahlreiche Kreditinstitute ihre Kreditvergabepolitik noch restriktiver gestalten. Die Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen trifft kleine und junge Unternehmen in besonders starkem Maße überhaupt einen Kredit zu erhalten. In dieser Situation hat der Staat die Vergabe von Bürgschaften durch die deutschen Bürgschaftsbanken erleichtert.

Die Deutschen Bürgschaftsbanken ermöglichen durch die Vergabe von Bürgschaften und Beteiligungsgarantien Investitionen und Umsätze, die ohne diese Sicherungsinstrumente nicht zustande kämen. Diese wiederum haben unmittelbare und mittelbare positive Auswirkungen auf Beschäftigung oder Steuereinnahmen.

2009 sicherten die deutschen Bürgschaftsbanken rd. 8.000 Finanzierungsvorhaben ab. Das übernommene Bürgschafts- und Garantievolumen lag bei rund 1,3 Mrd. Euro. Damit wurden Kredite und Beteiligungen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro ermöglicht. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt in der Finanzierung von Existenzgründungen und Betriebsübernahmen.

Die Wirkungen der staatlichen Bürgschaften untersuchte jetzt das Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier e.V.

Der gesamtwirtschaftliche Nutzen der Deutschen Bürgschaftsbanken

Durch die Arbeit der Bürgschaftsbanken, …

… erhöht sich das Bruttoinlandsprodukt um jährlich durchschnittlich 3,4 Mrd. Euro.

… wächst die Anzahl der Beschäftigten jährlich durchschnittlich um 29.500.

… reduziert sich die Anzahl der Erwerbslosen jährlich durchschnittlich um 23.200.

… sind Sozialversicherungsbeiträge des Unternehmenssektors langfristig um jahresdurchschnittlich 100 Mio. Euro niedriger (bspw. aufgrund positiver Arbeitsmarktentwicklungen).

… fallen die Gütersteuern jährlich um 500 Mio. Euro und die Einkommens- und Vermögenssteuern durchschnittlich um 500 Mio. Euro höher aus.

… steigt der Finanzierungssaldo des Staates, also die Differenz von gesamtstaatlichen Einnahmen und Ausgaben, jährlich um durchschnittlich rund 1 Mrd. Euro.

… übersteigt der Finanzierungssaldo des Staates seine Inanspruchnahme aus der Rückbürgschaft sogar um das rund 7-fache.

Insgesamt zeigt die Studie damit die erheblichen positiven gesamtwirtschaftlichen Wirkungen durch die Gewährung von Bürgschaften und Garantien.

Unter Förderberatung erhalten Sie Unterstützung für Ihren Bürgschaftsantrag.

Quellen: Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V; Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier e.V

Koalitionsvertag: Die wesentlichen Neuerungen für Wirtschaft und Technologie


Die Bedeutung der Themen Wirtschaft und Technologie zeigt sich schon an der Gliederung des Koalitionsvertrages. Stehen diese Themen doch am Anfang des Vertrages. Die Logik ist klar, verbesserte Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und Technologie machen uns fit für den internationalen Wettbewerb und führen uns auf den Wachstumspfad zurück.

Interessant ist die Beurteilung der Lage: Die Koalition sieht die deutsche Wirtschaft seit 10 Jahren durch eine ausgesprochene Wachstumsschwäche gekennzeichnet, die einhergeht mit dem Rückgang sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.

Interessant ist auch die Argumentation in Richtung Unternehmensbesteuerung:

Die Senkung der Steuersätze der letzten Jahre hat zwar die Erträge mancher Unternehmen und deren Investitionsfähigkeit gesteigert. Die höhere Ertragskraft hat allerdings noch nicht zu ausreichenden Inlandsinvestitionen geführt.

Die wesentlichen Ergebnisse des Koalitionsvertrages:

  1. In einem ersten Schritt sollen die Abschreibungsbedingungen für Unternehmen deutlich besser gestaltet werden.
  2. Die Mittelstandsfinanzierung wird verbessert:
    • mittelstandsfreundliche Umsetzung von Basel II
    • verstärkter Einsatz neuer Finanzierungsinstrumente
    • Ausbau des Angebotes von Beteiligungskapital und mezzaninen Kapital für den breiten Mittelstand
    • Ausweitung der Risikoentlastung für durchleitende Banken
    • höheren Risiken bei kleiner Unternehmen soll Rechnung getragen werden
  3. Eine Existenzgründungsoffensive soll mehr Mut zur Selbständigkeit machen. (Aufbau von One-Stop-Anlaufstellen, Befreiung von Statistikpflichten sowie Anhebung der Buchführungsgrenzen auf 500T€)
  4. Mobilisierung von Wagniskapital für Innovationen
    • Steuerlich attraktivere Rahmenbedingungen (steuerliche Verlustverrechungsbeschränkungen sowie Wesentlichkeitsgrenze)
    • Verbesserung der Kapitalausstattung, inbesondere für KMU
    • KfW wird verstärkt preseed- und seed-Finanzierungen anbieten
    • neue Instrumente zur Schließung von strategischen Lücken in der Forschungsförderung
  5. Clusterbildung und hochinnovative Leuchtturmprojete
    • Verstärkte Vernetzung anwendungsbezogener Forschung mit innovativer Entwicklung
    • Stärkung der Spitzen- und Queschnittstechnologien
    • Innovative Leutturmprojekte (Transrapid, Brennstoffzellen, Gesundheitskarte, Nullemission Kraftwerke)
    • Ausbau breitbandiger Telekommunikationsnetzwerke
  6. Günstigere Bedingungen für Handwerk und Mittelstand. Es sollen private Aufwendungen für Erhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen absetzbar sein.
  7. Die Dikriminierung von Public Private Partnerships soll beseitigt werden (z.B. im Krankenhausfinanzierungs- und Sozialhilfegesetz, im Investmentgesetz und im Fernstraßenbauprivatisierungsgesetz)
  8. Eine aktive Außenwirtschaftspolitik
  9. Fairer Wettbewerb in Europa

Die Themen sind gut gewählt! Jetzt geht es um die Frage, wie werden diese vagen Zielvorstellungen umgesetzt? Milliardenschwere Sonderprogramme sind bis heute nicht bei den Unternehmen angekommen, für die sie ursprünglich gedacht waren. In keiner Zeile steht zum Beispiel etwas über die Rolle der Hausbanken. So bleibt den Unternehmern oft nur die Rolle des Bittstellers. Warum soll eine Hausbank einen Kredit durchleiten, wenn es ihr um attraktive Margen und eine hohe Risikoprämie geht. Damit bleibt der Koalitionsvertrag in einer zentralen Frage ohne Antwort. Schade!

Mit Ihrer Hilfe möchte ich in den kommenden Wochen und Monaten die Beschüsse aktiv begleiten. Beurteilen Sie doch die Ergebnisse über die “Umfrage“. Ihre Einschätzungen interessieren mich sehr!!

Quelle: Koalitionsvertrag

Wann kommt die Zinswende bei den Förderkrediten?


Vergangene Woche senkte die KfW noch einmal die Zinsen auf breiter Front. Doch es scheint, dass hinter den Türen der Notenbanken nach dem richtigen Zeitpunkt für die Zinswende gesucht wird. Durch die enorme Liquidität haben fast alle Anlageklassen neue Höchststände erreicht: Anleihe-, Aktien-, Rohstoff- und Goldkurse. Viele Anlageentscheidungen beruhen schon jetzt nicht mehr auf Vernunft, sondern werden von technischen Faktoren getrieben, die ihre Ursache in der Null-Zins-Politik der Notenbanken haben. Wenn die Notenbanken nicht mittelfristig die Kontrolle verlieren wollen, dann werden sie schon in den nächsten Monaten anfangen müssen, die Überschussliquidität wieder einzusammeln und die Leitzinsen hoch zu nehmen.

Der Zeitpunkt für betriebliche Investitionen könnte damit günstiger kaum sein. Unternehmen sollten jetzt ihre Investitionspläne prüfen und nicht mehr auf fallende Zinsen spekulieren. Unternehmen können den Zinsrückgang konsequent nutzen und mit langen Zinsbindungen Kalkulationssicherheit schaffen. Dabei sollten systematisch die Vorteile staatlicher Förderungen ausgeschöpft werden:

  • Sicherheit durch lange Laufzeiten und Zinsbindung
  • Freie Cash-flows durch tilgungsfreie Anlaufjahre und dadurch Aufbau von Eigenkapital
  • Risikoentlastung in Form von Bürgschaften, Nachrangabreden oder Haftungsfreistellungen

Als Tendenz erwarten wir mittelfristig wieder steigende Zinsen.

Sie benötigen Betriebsmittel um die Krise zu bewältigen


Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschlechtert den Kreditzugang

Ihr Unternehmen gerät aufgrund der Turbulenzen auf den Märkten in Schwierigkeiten. Ihre Bonität verschlechtert sich, die verfügbaren Sicherheiten sind bereits ausgeschöpft. Für viele Unternehmen führt dies zunehmend zu einer Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen. Es wird immer schwieriger, Kredite zu bekommen, und wer eine Zusage erhält, muss tendenziell mehr bezahlen.

Die Konjunkturpakete des Bundes und der Länder

Um die Liquiditätsversorgung der Unternehmen zu verbessern, wurden durch die Bundesregierung Konjunkturpakete aufgelegt und in Bayern ein Mittelstandsschirm gespannt.

Gefördert werden

  • alle Investitionen, die einer mittel- und langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen
  • Betriebsmittel einschließlich Warenlager sowie sonstiger Liquiditätsbedarf – zum Beispiel durch Anschlussfinanzierungen bzw. Prolongationen
  • bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. der Betriebsmittel

Öffentliche Finanzierungsprogramme

Im KfW-Sonderprogramm wird für die Hausbanken eine Haftungsfreistellung bei Investitionen bis zu 90 % und für Betriebsmittel bis zu 60 % angeboten. Durch diese Risikoentlastung wird den Hausbanken die Kreditvergabe erleichtert.

Wurde bereits ein Konzept zur Bewältigung der Krise erarbeitet, kann mit Hilfe eines Akutkredits die finanzielle Schieflage beseitigt werden. Damit können die überhöhten kurzfristigen Verbindlichkeiten in langfristiges Fremdkapital zinsgünstig umgeschuldet werden.

Betriebsmittelkredite sind gerade in konjunkturell problematischen Perioden unersetzlich. Deshalb haben die Förderbanken den maximalen Bürgschaftssatz von 50 auf 80 % angehoben.

Turn Around Beratung

Ein qualifizierter Berater steht dem Unternehmen zu wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen zur Verfügung. Das Beraterhonorar wird durch einen Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.


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