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Neuer Förderschwerpunkt des BMU: Materialeffizienz in der Produktion


Natürliche Ressourcen, insbesondere Rohstoffe, sind wesentliche Produktionsfaktoren. Dabei ist die Nutzung von Rohstoffen über die gesamte Wertschöpfungskette – von der

Deutsch: Logo des Bundesministerium für Umwelt

Deutsch: Logo des Bundesministerium für Umwelt (Photo credit: Wikipedia)

Gewinnung, über die Verarbeitung und Nutzung bis hin zur Entsorgung – mit Umweltbeeinträchtigungen verbunden.

Für die Unternehmen in Deutschland beträgt der Kostenanteil für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe durchschnittlich etwa 40 Prozent des Bruttoproduktionswertes. Untersuchungen zeigen, dass im Durchschnitt bis zu 20 Prozent der Materialkosten durch technische Modernisierung eingespart werden können.

Ein effizienterer Materialeinsatz in der Produktion ist ein wichtiger Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen, zur Umweltentlastung, aber auch zur Wirtschaftlichkeit von Produktionsabläufen. Um Unternehmen bei der Investition in materialeffiziente Produktionsprozesse zu unterstützen, hat der Bundesumweltminister am 8. April 2013 den neuen Förderschwerpunkt im Umweltinnovationsprogramm “Materialeffizienz in der Produktion verkündet. Gefördert werden innovative Projekte mit Demonstrationscharakter, die materialeffiziente Produktionsprozesse umsetzen, materialintensive Herstellungsverfahren substituieren sowie Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe einsetzen.

Der Förderschwerpunkt berücksichtigt die Umwelteffekte der Rohstoffgewinnung jenseits der Betriebsgrenzen und verfolgt einen Ansatz, der sämtliche Verarbeitungs-, Herstellungs-, Lagerhaltungs- und Transportprozesse von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt als Ergebnis des Produktionsprozesses berücksichtigt und in die Bewertung der Projekte integriert.

Der Förderschwerpunkt “Materialeffizienz in der Produktion” richtet sich sowohl an kleine und mittelständische Unternehmen als auch an Großunternehmen aus folgenden Bereichen:

  • Industrien, die Steine und Erden als Rohstoffe haben,
  • Industrien, die Eisen und Stahl sowie Nichteisenmetalle herstellen und verarbeiten,
  • Industrien, die Naturstoffe verarbeiten (u. a. Papier, Leder, Nahrungsmittel) sowie
  • Industrien, die chemische Stoffe und Kunststoffe verarbeiten.

Die Förderung erfolgt entweder

  • mit einem Zinszuschuss zur Verbilligung eines Kredites von bis zu 70% der förderfähigen Ausgaben

oder

  • mit einem Investitionszuschuss von bis zu 30% der förderfähigen Ausgaben.

Die Art der beantragten Förderung ist anzugeben. Die zuwendungsfähigen Ausgaben und die jeweilige Förderhöhe werden von der KfW Bankengruppe in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt ermittelt. Grundlage für die Förderhöhe sind die für die Durchführung des Projektes erforderlichen Ausgaben. Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben können gehören: Bauliche, maschinelle oder sonstige Investitionen einschließlich der Erweiterung und Verbesserung von Anlagen oder Einrichtungen, die funktionaler Bestandteil des Demonstrationsvorhabens sind, Kosten der Inbetriebnahme von Anlagen oder Einrichtungen, soweit es sich nicht um regelmäßig anfallende Betriebskosten handelt sowie Gutachten oder Messungen, sofern sie Voraussetzung für die Durchführung bzw. für den Nachweis des Erfolges des Vorhabens sind.

Die Projektskizze muss bis zum 30. September 2013 bei der KfW Bankengruppe eingegangen sein. Bis zum 31. Januar 2014 wird die Bewertung der Projektskizzen abgeschlossen und bei positivem Ergebnis die Aufforderung zur Antragstellung erfolgen.

Quelle: BMU

Förderbank Bayern

Leasingförderung der LfA – Erstattung von 2,2 Prozent der Leasingraten


LfA Königinstraße 17

LfA Königinstraße 17 (Photo credit: Wikipedia)

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler in Bayern können jetzt eine besonders günstige Finanzierung in Anspruch nehmen, wenn sie betriebliche Neuanschaffungen über Leasing finanzieren. Das haben die GRENKE BANK AG und die LfA Förderbank Bayern in München vereinbart. Im Rahmen der Kooperation vergibt die LfA ein Globaldarlehen über 25 Millionen Euro an die GRENKE Bank. Diese setzt die Fördermittel als sogenannte Fördergutscheine ein und erstattet den Unternehmen einen Teil der Leasingraten.

Die Abwicklung ist einfach: Der Kunde erhält den Fördergutschein direkt bei der GRENKE Bank unter www.grenkebank.de/foerdergutschein-bayern. Er füllt diesen aus und reicht ihn dann zusammen mit dem Leasingantrag bei einer der GRENKELEASING Niederlassungen in Bayern ein oder wendet sich an einen GRENKE Vertragshändler. Förderberechtigt sind:
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Mio. Euro mit Sitz in Bayern.
  • Es werden Leasing-Verträge mit einer Laufzeit von mindestens 24 und höchstens 72 Monaten gefördert.

Für die Verträge werden 2,2 Prozent der Summe aller Leasingraten sofort zurückerstattet. Die LfA stellt zunächst 25 Mio. Euro bereit. Die Aktion läuft bis zum 30.06.2014.

„Der Vorteil aus unseren günstigen Refinanzierungsmitteln wird – wie bei all unseren Globaldarlehen – an die Endkunden weitergegeben und trägt damit zu günstigen Leasingkonditionen für kleine und mittlere Unternehmen bei“, sagte Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern.

„Wir sind ein breit diversifizierter Anbieter für die Finanzierungserfordernisse – insbesondere von Kleinunternehmen und Freiberuflern. Deshalb freuen wir uns, dass durch die vereinbarte Kooperation nunmehr auch im Rahmen von Leasingverträgen Zugang zu Fördermitteln der LfA in Bayern besteht“, erläuterte Jörg Eicker, Vorstand der GRENKE BANK AG.

Das Steinbeis Beratungszentrum berichtete in der Vergangenheit über die Nachteile einer Leasingfinanzierung gegenüber einer mit Fördermitteln. Die hier vorgelegte Lösung macht einen Teil dieser Nachteile wieder wett und ist eine attraktive Ergänzung zum Förderangebot der LfA.

Hier finden Sie den Fördergutschein und die genaue Beschreibung des Ablaufes. Viel Erfolg!

Quelle: LfA

Zinswende: KfW erhöht Konditionen in gewerblichen Programmen


Zinserhöhung in einigen KfW-/ERP-Förderprogrammen der KfW Bankengruppe.

Bereits am 30.11.2012 berichtete Fördermittel aktuell über die erste Anpassung der Konditionen für gewerbliche Programme. Die Hintergründe dieser Anpassung dürften in höheren Refinanzierungskosten und möglicherweise auch in der Abschöpfung der KfW-Gewinne durch die Bundesregierung liegen.

Ab dem 07.02.2013 gelten neue Zinskonditionen in folgenden Programmen:

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Gründerkredit – StartGeld (67)
  • ERP-Gründerkredit – Universell (68)
  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (37, 47)
  • ERP-Regionalförderprogramm (62, 72)

Mezzanines Kapital

  • KfW-Unternehmerkredit KMU-Fenster – Fremdkapitaltranche (48)

Finanzierung von Umweltinvestitionen

  • BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 271, 272, 274, 281, 282)

Trotz der aktuellen Zinserhöhung können sich immer noch viele Unternehmen mit Signalzinsen ab 1 % p.a. finanzieren. Unterstützung bei allen Fragen erhalten Sie beim Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung.

Quelle: KfW

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Unternehmensinvestitionen steigen wieder im zweiten Halbjahr 2013


Das schwache wirtschaftliche Umfeld findet sein Spiegelbild in der deutschen Investitionstätigkeit, mit Ausnahme des privaten Wohnbaus. Die deutschen Unternehmensinvestitionen sind im dritten Quartal 2012 zum dritten Mal in Folge zurückgegangen (-1,4 % ggü. dem Vorquartal).

In der wichtigsten Komponente, den Ausrüstungsinvestitionen (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge, usw.), liegt der Rückgang bei -7,3 % seit Jahresanfang. Auch der Wirtschaftsbau (Bürogebäude, Fabriken) schrumpfte im gleichen Zeitraum um 2,0 %.


Das neue Jahr wird in der zweiten Hälfte besser

Die konjunkturellen Auftriebskräfte setzen sich 2013 erst in der zweiten Jahreshälfte durch:

  • Die Weltwirtschaft, insbesondere China und die USA fassen 2013 Tritt. Frühindikatoren wie die Auftragseingänge für Investitionsgüter (aktuell 3,2 % über dem Vorquartalsdurchschnitt) und der Einkaufsmanagerindex legen eine Belebung der deutschen Exportwirtschaft im Verlaufdes nächsten Jahres nahe. Sobald sich die Kapazitätsauslastung (aktuell nur knapp 81 %) ihrem langjährigen Durchschnittswert (84 %) wieder nähert, nimmt auch die Investitionstätigkeit Fahrt auf.
  • Die Zinsen sind niedrig und der Kreditzugang insgesamt gut.
  • Die Energiewende schafft Investitionsanreize zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Für das Gesamtjahr 2013 rechnen wir dennoch mit einem Minus von 2,0 % bei den Unternehmensinvestitionen. Unsere Prognose für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2013 fällt demgegenüber mit einer BIP-Zuwachsrate von 0,9 % deutlich positiver aus – vor allem getragen vom privaten Konsum und dem Wohnungsbau.

Die Risiken bleiben unverändert. An erster Stelle stehen die weiteren Entwicklungen in der Eurozone, die Fiskalpolitik in den USA und die Rohstoffpreisentwicklung.

Quelle: KfW

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Macht das Sinn? KfW erhöht Zinsen für Unternehmen und senkt sie für private Immobilienkredite


Zinserhöhung und gleichzeitige Zinssenkung in den Förderprogrammen der KfW Bankengruppe

English: Westarkade in Frankfurt am Main, Germ...

English: Westarkade in Frankfurt am Main, Germany Deutsch: Westarkade der KfW Bankengruppe in Frankfurt am Main (Photo credit: Wikipedia)

Ab dem 30.11.2012 erhöht die KfW die Zinskonditionen in folgenden gewerblichen Programmen:

  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (37, 47)
  • KfW-Unternehmerkredit KMU-Fenster – Fremdkapitaltranche (48)
  • BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 274)

Gleichzeitig werden die Zinskondition für die Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Investitionen im Programm KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) gesenkt.

Mir stellen sich die Fragen:

  • Haben sich die Refinanzierungskosten der KfW verändert?
  • Welchen Sinn macht diese Politik vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage?
  • Wirkt sich hier schon die Abschöpfung der KfW-Gewinne durch die Bundesregierung aus?

Trotz der Kritik an dieser Entscheidung können sich viele Unternehmen mit Signalzinsen ab 1 % p.a. finanzieren. Unterstützung bei allen Fragen erhalten Sie beim Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung.

Quelle: KfW

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KfW führt 20-jährige Zinsbindungsfristen ein


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Deutsch: KFW-Hochhaus “Westarkade” in Frankfurt (Photo credit: Wikipedia)

Die KfW arbeitet weiter an der Verbesserung der Förderbedingungen. Nachdem die Möglichkeiten für Zinssenkungen nahezu ausgereizt sind, konzentrieren sich jetzt die Veränderung auf die Laufzeiten und die Förderhöchstbeträge. Die wichtigsten Änderungen in Kürze:

  1. Einführung einer 20-jährigen Zinsbindungsfrist in ausgewählten Programmen der KfW Mittelstandsbank
  2. Einführung einer Auslandsvariante im KfW-Energieeffizienz- und im KfW-Umweltprogramm
  3. Anhebung des Förderhöchstbetrags im KfW-Unternehmerkredit auf 25 Mio. EUR pro Vorhaben

In folgenden Programmen bietet die KfW ab dem 01.09.2012 eine 20-jährige Zinsbindung an:

  • ERP-Gründerkredit – Universell (68)
  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (37, 47)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 274)
  • IKU – KfW-Investitionskredit Kommunale Unternehmen (148)
  • IKS – KfW-Investitionskredit Soziale Organisationen (147)

Die Konditionen für die 20-jährigen Zinsbindungsfristen beginnen zwischen 1,4 und 2,6 % p.a. Zusätzlich werden 3 bis 5 tilgungsfreie Anlaufjahre angeboten.

Mit den jetzt eingeführten Verbesserungen werden Förderkredite noch attraktiver gegenüber Leasing. Die Finanzierung über Fördermittel

  • macht erhebliche Einsparungen (je nach Betrachtungsweise zwischen 25 und 50%) bezogen auf die Investitionssumme möglich
  • Nachrangtranchen stärken das wirtschaftliche Eigenkapital
  • und in der Wachstumsphase wird erhebliche Liquidität freigesetzt

Diese Vorteile der Förderkredite werden durch günstigere Refinanzierungskosten, Zinsverbilligungen und Risikoentlastungen ermöglicht. Leasinggesellschaften haben darauf keinen Zugriff.

Für alle Fragen steht Ihnen gerne das Steinbeis Beratungszentrum zur Verfügung.

Quelle: KfW

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KfW senkt erneut Konditionen – Signalzinsen jetzt in weiteren Programmen ab 1 % p.a.


Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt senkt die KfW die Zinssätze in den meisten Förderprogrammen ab dem 18.05.2012. Das aktuelle Konditionentableau für alle gewerblichen Programme erhalten Sie unter dem folgenden Link: (http://www.kfw.de/konditionen).

Die KfW bietet bereits in einigen ihrer Förderprogramme Endkreditnehmer-Zinssätze von 1,00 % p.a (Sollzins) an. Nachfolgend jetzt die weiteren Programmvarianten die mit 1,00 % p.a. (Sollzins) am Markt platziert wurden:

Ab dem 18.05.2012 gelten neue Zinskonditionen in folgenden Programmen:

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Gründerkredit – StartGeld (67)
  • ERP-Gründerkredit – Universell (68)
  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (37, 47)
  • ERP-Regionalförderprogramm (62, 72)
  • ERP-Innovationsprogramm – reine Fremdkapitalfinanzierung (184, 185, 194, 195)

Nachrangkapital für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Kapital für Gründung (58)

Mezzanines Kapital

  • KfW-Unternehmerkredit KMU-Fenster – Fremdkapitaltranche (48), Nachrangtranche (49)
  • ERP-Innovationsprogramm – Fremdkapitaltranche (180, 182, 190, 192), Nachrangtranche (181, 183, 191, 193)

Finanzierung von Umweltinvestitionen

  • BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 271, 272, 274, 281, 282)

Für Ihre Fragen steht Ihnen das Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung gerne zur Verfügung.

Quelle: KfW

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