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Überblick Risikogerechtes Zinssystem der KfW ab 01.12.2009


Die folgenden Übersichten gelten ausschließlich für Fremdkapitalprogramme und -tranchen (Besonderheiten für das KfW-Sonderprogramm sind nicht berücksichtigt), die im Rahmen des Risikogerechten Zinssystems vergeben werden.

Bonitätsklassen:

Bonitätsklasse

Bonitätseinschätzung

1-Jahres-

Einstufung externer

durch die Bank

Ausfallwahrscheinlichkeit

Ratingagenturen

1

ausgezeichnet

<= 0,10 %

A- und besser

2

sehr gut

> 0,10 % und <= 0,40 %

BBB

3

gut

> 0,40 % und <= 1,20 %

BB+

4

befriedigend

> 1,20% und <= 1,80 %

BB

5

noch befriedigend

> 1,80 % und <= 2,80 %

BB-

6

ausreichend

> 2,80 % und <= 5,50 %

B+

7

noch ausreichend

> 5,50 % und <= 10,00 %

B

*) nur für Kredite ohne Haftungsfreistellung

Besicherungsklassen:

Besicherungsklassen

werthaltige Besicherung

in Prozent

1

>= 70%

2

> 40% und < 70%

3

<= 40%

Preisklassenübersicht:

Bonitätsklassse

1

1

1

2

2

3

4

2

3

5

4

6

5

3

4

6

5

7

7

Besicherungsklasse

1

2

3

1

2

1

1

3

2

1

2

1

2

3

3

2

3

1

2

Preisklasse

A

B

C

D

E

F

G

H

I

*)

*) Die Kombinationen Bonitätsklasse 7 und Besicherungsklasse 1 sowie 7/2 werden ausschließlich für nicht haftungsfreigestellte Darlehen angeboten.

Die Hausbanken können in diesen Kombinationen maximal den Endkreditnehmerzinssatz der Preisklasse I des regulären Risikogerechten Zinssystem vereinbaren.

Quelle: KfW


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Änderung der Zinskonditionen in den meisten Förderprogrammen der KfW Bankengruppe


Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt senkt die KfW-Bankengruppe ab dem 09.10.2009 die Zinssätze in den meisten Förderprogrammen der. Die Zinssätze in den meisten ERP-Programmen werden ebenfalls ab dem 09.10.2009 gesenkt. Die Zinssenkungen gelten für folgende Programme:

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

• KfW-StartGeld (61)

• KfW-Unternehmerkredit (47)

• ERP-Regionalförderprogramm (62, 72)

Nachrangkapital für Gründer und Mittelstand

• ERP-Kapital für Gründung (58)

• Kapital für Arbeit und Investitionen (55, 64)

Beteiligungskapital für Gründer und Mittelstand

• ERP-Beteiligungsprogramm (100, 104)

Finanzierung von Umweltinvestitionen

• ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm (237, 247, 238, 248)

• KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 271, 272, 281, 282)

• BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)

• ERP-Umwelt und Energiesparprogramm – Nutzfahrzeuge (226)

KfW Bankengruppe
Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt werden die Zinssätze in den meisten Förderprogrammen
der KfW-Bankengruppe ab dem 09.10.2009 gesenkt.
Die Zinssätze in den meisten ERP-Programmen werden ebenfalls ab dem 09.10.2009 gesenkt.
Die aktuellen Zinssätze können Sie der beigefügten Übersicht entnehmen. In der Übersicht wird
auch das „Gültig ab“- Datum zu den einzelnen Zinssätzen ausgewiesenÄnderung der Zinskonditionen in den meisten Förderprogrammen der
KfW Bankengruppe
Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt werden die Zinssätze in den meisten Förderprogrammen
der KfW-Bankengruppe ab dem 09.10.2009 gesenkt.
Die Zinssätze in den meisten ERP-Programmen werden ebenfalls ab dem 09.10.2009 gesenkt.
Die aktuellen Zinssätze können Sie der beigefügten Übersicht entnehmen. In der Übersicht wird
auch das „Gültig ab“- Datum zu den einzelnen Zinssätzen ausgewiesen.

Sie benötigen Betriebsmittel um die Krise zu bewältigen


Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschlechtert den Kreditzugang

Ihr Unternehmen gerät aufgrund der Turbulenzen auf den Märkten in Schwierigkeiten. Ihre Bonität verschlechtert sich, die verfügbaren Sicherheiten sind bereits ausgeschöpft. Für viele Unternehmen führt dies zunehmend zu einer Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen. Es wird immer schwieriger, Kredite zu bekommen, und wer eine Zusage erhält, muss tendenziell mehr bezahlen.

Die Konjunkturpakete des Bundes und der Länder

Um die Liquiditätsversorgung der Unternehmen zu verbessern, wurden durch die Bundesregierung Konjunkturpakete aufgelegt und in Bayern ein Mittelstandsschirm gespannt.

Gefördert werden

  • alle Investitionen, die einer mittel- und langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen
  • Betriebsmittel einschließlich Warenlager sowie sonstiger Liquiditätsbedarf – zum Beispiel durch Anschlussfinanzierungen bzw. Prolongationen
  • bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. der Betriebsmittel

Öffentliche Finanzierungsprogramme

Im KfW-Sonderprogramm wird für die Hausbanken eine Haftungsfreistellung bei Investitionen bis zu 90 % und für Betriebsmittel bis zu 60 % angeboten. Durch diese Risikoentlastung wird den Hausbanken die Kreditvergabe erleichtert.

Wurde bereits ein Konzept zur Bewältigung der Krise erarbeitet, kann mit Hilfe eines Akutkredits die finanzielle Schieflage beseitigt werden. Damit können die überhöhten kurzfristigen Verbindlichkeiten in langfristiges Fremdkapital zinsgünstig umgeschuldet werden.

Betriebsmittelkredite sind gerade in konjunkturell problematischen Perioden unersetzlich. Deshalb haben die Förderbanken den maximalen Bürgschaftssatz von 50 auf 80 % angehoben.

Turn Around Beratung

Ein qualifizierter Berater steht dem Unternehmen zu wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen zur Verfügung. Das Beraterhonorar wird durch einen Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

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