Archiv | Umwelt RSS-Feed für diesen Bereich

Ausschreibung „Innovation schafft Vorsprung“


Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) zeichnen beispielhafte Leistungen öffentlicher Auftraggeber bei der Beschaffung von Innovationen und der Gestaltung innovativer Beschaffungsprozesse aus.

Die Entwicklung von Innovationen und deren Umsetzung in der Praxis ist für eine moderne Industrienation wie Deutschland unverzichtbar. Die Nachfrage des Staates – Bund, Länder und Kommunen – ist dabei von besonderer Bedeutung: Denn im Einkauf von neuartigen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen sowie im Beschaffungsprozess selbst liegt Potenzial für bessere Verwaltungsleistungen durch neue Technologien und Innovationen, das es noch stärker als bisher zu erschließen gilt. Unter vergaberechtlichen Gesichtspunkten – allen voran das Wirtschaftlichkeitsprinzip – können gerade innovative und nachhaltige Produkte und Leistungen Vorteile bringen. Sie können bei der Beschaffung durch die öffentliche Hand wirtschaftlich überlegen sein. Zugleich können sie zur Erreichung von Zielen in den Bereichen Energieeffizienz, Umweltschutz, Sicherheit, Gesundheit, Verbraucher- oder Arbeitsschutz beitragen.

Ziel ist, den Anteil des Einkaufs von neuen Technologien, Produkten und Leistungen am gesamten öffentlichen Beschaffungsvolumen deutlich zu erhöhen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat deshalb das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung (KOINNO) gegründet, das vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) betrieben wird und einen Beitrag dazu leisten soll, die öffentlichen Einrichtungen zu modernisieren und gleichzeitig Impulse für mehr Innovationen in der Wirtschaft zu setzen. www.koinno-bmwi.de

Um die besonderen Herausforderungen zu würdigen, die mit dem Engagement zur Innovationssteigerung in öffentlichen Institutionen verbunden sind, ist der Preis mit einer Preissumme von bis zu 20 000 Euro dotiert (10 000 Euro für die Kategorie „Beschaffung von Innovationen“ und 10 000 Euro für die Kategorie „Innovative Beschaffungsprozesse“).

Das Verfahren

Die unabhängige Jury bewertet die eingehenden Manuskripte und nominiert die besten Konzepte. Die Bewerber mit den innovativsten Lösungen werden zur Präsentation nach Frankfurt eingeladen (Termin: 26. November 2014). Aus diesem Kreis ermittelt die Jury den Sieger.

Die Preisverleihung durch BMWi und BME findet im Rahmen der Veranstaltung „Tag der öffentlichen Auftraggeber“ am 26. Februar 2015 in Berlin statt. Die Tagung hat sich zu einer Leitveranstaltung im öffentlichen Sektor etabliert und wird 2015 zum dreizehnten Mal durchgeführt.

Die Teilnahmebedingungen

Um den BMWi/BME-Preis „Innovation schafft Vorsprung“ können sich Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie öffentliche Unternehmen und Institutionen bewerben. Akzeptiert werden Manuskripte zu innovativen Beschaffungsprozessen oder zur Beschaffung von Innovationen. In diesem Jahr stehen besonders solche Vorhaben im Mittelpunkt, die darüber hinaus auch Nachhaltigkeitsaspekte, z.B. Energieeffizienz, beinhalten.

Einreichung von Konzepten zu innovativen Beschaffungsprozessen:

Das eingereichte Konzept muss in der Praxis verwirklicht sein und nachhaltig zur Optimierung und Effizienzsteigerung der Beschaffungsprozesse beigetragen. Es zeichnet sich aus durch seine Übertragbarkeit auf andere vergleichbare Institutionen bzw. Organisationen der öffentlichen Hand (z.B. Stadtverwaltung, Klinik, Stadtwerke).

Einreichung von Konzepten zur Beschaffung von Innovationen:

Durch den praktischen Einsatz der beschafften innovativen und nachhaltigen Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen konnte die Produktivität und Effizienz, etwa unter finanziellen, prozessualen und/oder umwelttechnischen Aspekten, deutlich verbessert werden.

Die Arbeit muss in deutscher Sprache verfasst sein und sollte 20 Seiten nicht überschreiten. Das Manuskript muss unveröffentlicht sein. Teilnehmer an der Ausschreibung geben ihre Einwilligung zum Abdruck oder zur weiteren Verwendung des Manuskripts nach Absprache.

Einsendeschluss: 3. Oktober 2014

Quelle BME, BMWi

Werbeanzeigen

Green Your City!


Wir laden Sie herzlich zu der Kooperationsveranstaltung
des bdvb e.V. und des Green City e.V. ein 

Wie lassen sich nachhaltige Infrastrukturen entwickeln, finanzieren und vermarkten?

Diskutieren Sie mit unseren Experten

am 17. Juli 2014 ab 18.30

in den Räumen der Green City Energy AG
Zirkus-Krone-Straße 10, 80335 München

 München boomt, bald leben in der Landeshauptstadt 1,6 Millionen Menschen. Mit entsprechenden Konsequenzen: Die Infrastruktur stößt an ihre Grenzen, wertvolle Lebenszeit stehen wir im Stau und hohe Feinstaubwerte machen uns krank.

Deshalb setzen immer mehr Metropolen auf nachhaltige Konzepte für saubere Mobilität und Energie. Wir greifen diesen Megatrend auf und gehen der Frage nach: Wie lassen sich nachhaltige Infrastrukturen entwickeln, finanzieren und vermarkten? Antworten suchen wir in den Bereichen Mobilität und Energie:

Mobilität und ZERO-Emission – geht das zusammen?

Einen innovativen Vorschlag vertreten die Initiatoren des CITYeTAXI. Mit ihrem vom Bundeswirtschafts-ministerium geförderten Vorhaben möchten sie zur Reduzierung der Blechlawinen in unseren Städten beitragen. Wir freuen uns Ihnen dieses Vorhaben erstmals der Öffentlichkeit in München zu präsentieren.

Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen

Die Green City Energy AG steht für den Umbau der Energieversorgung auf 100 % Erneuerbare Energien in Bürgerhand. Weg von der zentralisierten Energieproduktion der Konzerne, hin zu einer dezentralen Energieproduktion auf kommunaler Ebene. Der Vorstand der Green City Energy AG lässt uns an seinen Erfahrungen bei der Vermarktung dezentraler Energieprojekte teilhaben.

Diskutieren Sie mit unseren Experten über die Herausforderungen nachhaltiger Konzepte.

Unser Programm:

   1. Begrüßung Einführung

Bedeutung nachhaltiger Infrastrukturen für lebenswerte Städte; Green City e.V.
Bedeutung der Nachhaltigkeit in den Wirtschaftswissenschaften; BDVB e.V.

    2. Mobilität und ZERO-Emission – geht das zusammen?
Paul Leibold: ACM – ein emissionsfreies Mobilitätssystem für Städte
Helmut Haimerl: Herausforderungen und Wege der Finanzierung innovativer Konzepte

    3. Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen
    Jens Mühlhaus: Vermarktung nachhaltiger Energiekonzepte

    4. Podiumsdiskussion und Fragen an das Podium

    Anschließend: Rooftop Get Together

 

Wir freuen uns Sie zu begrüßen

Ihr

Vorstandsteam BG München / Südbayern
Vors. des Vorstandes: Dipl.-Kff. Heike Bingmann
Green City: Martin Glöckner, Jens Mühlhaus, Rauno Andreas Fuchs

 

Wir danken unseren Kooperationspartnern:

   

 

 

 

Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 10. Juli 2014 mit dem nachfolgenden Formular an

 

Deutscher Städtetag fordert geschickte Anreize, Privilegien und Förderprogramme für Elektromobiltät


In einem Statement gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (Ausgabe vom 22. April 2014) hat DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg einen zügigen Ausbau der Elektro- und Zweiradmobilität in den Städten gefordert. Dieser biete die Chance, die Feinstaubbelastung zu reduzieren und die Innenstädte attraktiver zu machen. Notwendig sei allerdings ein planerisches Umdenken.

„Wir brauchen einen zügigen Ausbau der Elektro- und Zweiradmobilität in den Städten. Das ist das beste Mittel, die Feinstaubbelastung durch den Stadtverkehr zu reduzieren und den Lebenswert gerade von Innenstädten zu steigern, denn bisher haben die so genannten Umweltzonen außer Bürokratie für Bürger und Verwaltungen wenig gebracht.

Die gegenwärtige Verkehrsinfrastruktur in deutschen Städten ist zu stark auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtet und wird den heutigen Mobilitäts- und Lebenswünschen der Menschen zu wenig gerecht. Die Elektro- und Fahrradmobilität bietet die große Chance, den städtischen Lebensräumen eine neue Qualität zu geben und kann als Vitalitätsprogramm genutzt werden. Die Innenstädte werden attraktiver und ihre Aufenthaltsqualität erhöht sich. Davon kann auch der Handel profitieren.

Notwendig ist allerdings ein planerisches Umdenken wie z. B. die Entwicklung von geschlossenen Radwegenetzen, überwachte Abstellflächen für Zweiräder, Aufladestationen für die rasant wachsende Zahl von Elektrorädern und die Möglichkeit, Fahrräder z. B. in Bussen und Bahnen jederzeit mitnehmen zu können.

Die Machbarkeit eines emissionsfreien Mobilitätssystems weisen Entwicklungskonsortien wie Adaptive City Mobility nach (vgl. nachfolgende Darstellung).

eTaxi – Emissionsfreies Gesamtsystem für Städte

Elektroautos sowohl im Rahmen des gewerblichen Lieferverkehrs wie bei Privatpersonen, sind nach wie vor die Ausnahmen. Hier brauchen wir durch geschickte Anreize, Privilegien und Förderprogramme einen neuen Schub.

Vorbild kann insoweit Norwegen sein, wo bereits über 17.000 Elektrofahrzeuge (1 % der Zulassungen) auf der Straße sind, während es in dem von der Bevölkerung her viel größeren Deutschland nur etwa 7.000 (0,02 %) aller PKWs sind. In Norwegen dürfen Elektroautos die Busspuren benutzen, es gibt unentgeltliche reservierte Parkplätze mit Ladestationen, Mautgebühren werden bei Elektroautos nicht erhoben und die Anschaffung ist steuerlich begünstigt.

Viele dieser Ansätze können die Städte umsetzen, wenn der Bund die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für die entsprechende Privilegierung im Straßenverkehr schafft.

Darin liegen zugleich große Chancen für die deutsche Wirtschaft sowohl in der Produktion der Fahrzeuge wie auch bei der Entwicklung von Dienstleistungsstrukturen für Nutzungskonzepte und Ladeeinrichtungen. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Urbanisierung und der dramatisch steigenden Umweltbelastungen in den Megastädten Asiens und Südamerikas, wird dies ein weltweit bedeutender Markt sein. Wenn wir im eigenen Land diese Chancen nicht nutzen, wird der Exportweltmeister Deutschland auch im Ausland nicht erfolgreich sein können.

Quelle: DStGB; ACM; CITY eTAXI; Steinbeis Beratungszentrum

Jetzt vergibt die KfW wieder Förderkredite ab 1 %


Ab dem 17.04.2014 senkt die KfW die Zinskonditionen in den gewerblichen Förderprogrammen weiter. Dadurch sind in vielen Programmen wieder Zinskonditionen ab 1 % möglich. Das aktuelle Konditionentableau für alle gewerblichen Produkte erhalten Sie unter dem folgenden Link: aktuelle Konditionen

Die Zinssenkungen gelten für folgende Förderprogramme:

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Gründerkredit – StartGeld (067)
  • ERP-Gründerkredit – Universell (068)
  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (037, 047)
  • ERP-Regionalförderprogramm (062, 072)

Nachrangkapital für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Kapital für Gründung (058)

Beteiligungskapital für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Beteiligungsprogramm (100, 104)

Finanzierung von Umweltinvestitionen

  • BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 271, 272, 274, 281, 282)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien – Speicher (275)

Quelle: KfW

BMWe fördert emissionsfreies eMobilitätskonzept


Das erste integrierte Elektromobilitätskonzept, das von der nachhaltigen Energiegewinnung über die Leichtbaufahrzeug-Entwicklung bis hin zu innovativen Software-Dienstleistungen den gesamten Mobilitätsprozess im Blick hat, wurde am 24. März in München im Rahmen des Designlaunch des Elektrofahrzeugs „CITY eTAXI“ vorgestellt.

von links: Helmut Haimerl (Steinbeis Verbund), Gunnar Balkow (BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH), Prof. Peter Naumann (Naumann-Design),  Paul Leibold (VISPIRON Carsync GmbH), Peter Schwanemann (Heinzmann GmgH & Co.KG), Robert Maier (Roding Automobile GmbH)  Falk Langer (Fraunhofer ESK)

Personen von links: Helmut Haimerl (Steinbeis / Technologieförderung), Gunnar Balkow (Akkusystem / BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH), Prof. Peter Naumann (Fahrzeugdesign / Naumann-Design), Paul Leibold (Initiator / VISPIRON Carsync GmbH), Peter Schwanemann (Elektromotoren/ Heinzmann GmbH & Co.KG), Robert Maier (Leichtbau / Roding Automobile GmbH), Falk Langer (Steuergerät / Fraunhofer ESK)

„Adaptive City Mobility“ (ACM), ein Gemeinschaftsprojekt von BMZ, Fraunhofer ESK, Roding Automobile, Heinzmann und Vispiron, wird bis 2015 auf Basis des „City eTAXI“-Designs von Prof. Peter Naumann, Dekan für Design an der Hochschule München, ein innovatives, intelligent vernetztes eMobilität-Gesamtsystem für Städte entwickeln. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit ca. 6 Mio. Euro unterstützten Förderprojektes ist der emissionsfreie Betrieb im Sinne einer klima- und städteverträglichen Mobilität. Das Konzept sieht dafür drei Bausteine vor: Ein elektrisches Leichtbaufahrzeug, ein manuelles aus regenerativen Energien gespeistes Akkuwechselsystem zur Lösung der Reichweiten-Problematik und eine intelligente Vernetzung der einzelnen Elektrofahrzeuge zur eFlotte.

Der erste wichtige Meilenstein ist mit dem jetzt der Öffentlichkeit präsentierten „CITY eTAXI“ -Design von Prof. Peter Naumann bereits erreicht. Das mit insgesamt drei Sitzen ausgestattete „CITY eTAXI“ -erweist sich durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Personenbeförderungs- und Logistikflotten gleichermaßen attraktiv. Mit einem Gesamtgewicht von nur 550 kg ist das „CITY eTAXI“ zudem der Leichtgewichtsweltmeister unter den auf den städtischen Gebrauch zugeschnittenen Elektrofahrzeugen. So können Personen und Güter energieeffizient, ressourcenschonend und umweltfreundlich in der Stadt befördert werden.

Für „Adaptive City Mobility“-Initiator und Gesamtprojektleiter Paul Leibold von Vispiron sind es neben den technischen Innovationen vor allem die wirtschaftlichen Aspekte, die das „CITY eTAXI“ –Konzept so reizvoll erscheinen lassen.

„Unser erklärtes Ziel ist eine komplementäre Elektromobilitäts-Lösung , die deutlich attraktiver als heutige Angebote ist und dabei ganz ohne Subventionen auskommt. Dazu müssen auf der einen Seite Kosten reduziert und auf der anderen Seite neue Einnahmequellen geschaffen werden. Ein gezielt für den Einsatz in der Stadt entwickeltes Leichtbaufahrzeug mit einer Maximal-Geschwindigkeit von 80 km/h ist deutlich günstiger zu fertigen als die üblichen Taxifahrzeuge, die auch den Anforderungen auf der Autobahn gerecht werden müssen. Durch die intelligente Vernetzung der CITY eTAXI´s zur eTAXI-Flotte lassen sich bei unserem Geschäftsmodell zum einmaligen Verkauf der Fahrzeuge zudem zusätzlich fortlaufende Einnahmen durch Provisionen für die Ortung, Reservierung und Abrechnung der Fahrten, für zentral gesteuerte digitale Werbung sowie für den Energieverkauf erzielen.“

Parallel zum Designlaunch wurde zeitgleich die neue Website des ACM-Gemeinschaftsprojektes vorgestellt. Unter www.adaptive‐city‐mobility.de finden sich neben weiteren Details zum „CITY eTAXI“ -Design auch interessante Innovationen aus den Einzelbereichen Leichtbau (Roding Automobile), Akkuwechselsystem (BMZ), Antriebstechnologie (Heinzmann), Intelligente Vernetzung (Vispiron) und IKT- Architektur (Fraunhofer ESK).

Das Geschäftsmodell über regionale Betreibermodelle wurde gemeinsam mit dem Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung entwickelt. Das Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung betreut das Konsortium auch bei der Auswahl, Beantragung und Verwendung der Fördermittel.

Quellen: ACM, Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung

VDI Technologieprognose: Energie und Gesundheit sind die Themen der Zukunft


Energie, Gesundheit, Bio- und Nanotechnologien sind zentrale Themen in aktuellen Technologieprognosen der führenden Industrienationen USA, China, Frankreich, Japan, Großbritannien sowie der Europäischen Union. Dies ist ein Ergebnis der Meta-Analyse „Technologieprognosen. Internationaler Vergleich 2013„.

Die neueste Studie der Innovationsbegleitung und Innovationsberatung in der VDI Technologiezentrum GmbH bietet einen Überblick über alle Themen und Schwerpunkte aktueller Technologieprognosen rund um den Globus. Die Meta-Analyse baut auf drei Vorgängerstudien aus den Jahren 2004, 2006 und 2010 auf. Die Entwicklung der inhaltlichen Schwerpunktsetzungen wird erstmals über einen längeren Zeitraum verglichen. 2004 waren nationale Technologieprognosen geprägt von der Diskussion über die fachübergreifende Zusammenarbeit der Nano-, Bio- sowie Informationstechnologien. Zwei Jahre später lag der Schwerpunkt in den untersuchten Studien auf Nachhaltigkeit und Umwelt. Im Jahr 2010 sind Energie und Umweltverträglichkeit zentrale Bereiche. Auch 2013 stellt Energie aus Sicht der Regierungen das wichtigste Technologiethema dar. Zudem sind Gesundheit, Bio- und Nanotechnologien sichtbare Leitthemen. Dabei werden insbesondere in die Medizintechnik große Hoffnungen gesetzt: Im Fokus sind neue Technologien, wie beispielsweise die funktionale Bildtechnik, Telemedizin, personalisierte und regenerative Medizin, nanobiomedizinische Ansätze und minimalinvasive Methoden. Darüber hinaus werden Nachhaltigkeit, Umwelt sowie Informations- und Kommunikationstechnologien zunehmend als Querschnittsthemen für alle Technologiefelder gesehen.

Die vierte Meta-Analyse „Technologieprognosen. Internationaler Vergleich 2013“ erscheint als Band 97 in der Reihe „Zukünftige Technologien“ der Innovationsbegleitung und Innovationsberatung im Technologiezentrum und ist kostenfrei zu beziehen.

Quelle: VDI Technologiezentrum GmbH

Erste Ausschreibungen für Horizont 2020 veröffentlicht


Die Europäische Kommission hat heute die ersten Ausschreibungen für Horizont 2020 – das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union – auf dem Participant Portal veröffentlicht. Im Bereich „Funding Opportunities“ können die Ausschreibungstexte und aktuelle Arbeitsprogramme für Horizont 2020 eingesehen werden.

Zum Start von Horizont 2020 geht nun auch das deutsche Portal zu Horizont 2020 online. Auf http://www.horizont2020.de finden Sie ab sofort alle grundlegenden Informationen zu Horizont 2020 sowie Kontakte zu Beratungsstellen wie den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Nationalen Kontaktstellen (NKS). Das neue Portal informiert z. B. über Struktur, Antrags- und Begutachtungsverfahren oder relevante Veranstaltungen.

Ausschreibungen auf dem Participant Portal der Europäischen Kommission: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/index.html

Deutsches Portal zu Horizont 2020: http://www.horizont2020.de

Quelle: EU-Büro des BMBF, PT-DLR

%d Bloggern gefällt das: