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Rösler: BMWi-Förderprogramm ZIM weiterhin Spitze


Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat in seinem Innovationsreport über die große Bedeutung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für die weiterhin hohe Innovationsdynamik des Mittelstandes berichtet.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: „Zum vierten Mal in Folge wird das ZIM-Programm des BMWi als „best practice“ der Innovationsförderung lobend hervorgehoben. Dies begrüße ich sehr, denn nur mit einer starken Innovationstätigkeit können unsere mittelständischen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit in die Zukunft hinein sichern. Wenn wir dazu mit unserem ZIM-Programm einen Beitrag leisten können, ist das für uns zugleich Anerkennung und Ansporn für die Zukunft.“
Die an der Umfrage beteiligten rund 1000 Unternehmen und die Innovationsberater der Industrie- und Handelskammern zeigten sich insbesondere von der Themen- und Technologieoffenheit sowie den unbürokratischen Prozessen des ZIM-Programmes überzeugt. Auch die Öffnung für Unternehmen bis 500 Mitarbeiter wurde in dem Innovationsreport positiv eingeschätzt. Der DIHK regte weiter an, eine solch erfolgreiche technologie- und themenoffene Forschungsförderung auch auf europäischer Ebene einzuführen.

Das BMWi will zukünftig die mittelständischen Unternehmen noch besser bei der Markteinführung neuer Produkte unterstützen und lässt derzeit in einer Studie die Hemmnisse, die mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte oder Verfahren haben, identifizieren und Maßnahmen zu deren Beseitigung erarbeiten.

Im Innovationsreport des DIHK werden eine Reihe von Forderungen aufgestellt, die das BMWi bereits weitgehend in seinem neuen Innovationskonzept berücksichtigt hat. So wird das BMWi unter anderem das Thema „Innovationsakzeptanz“ in einer Veranstaltungsreihe behandeln, die Dialogprozesse mit Bürgern und Nutzern vorbereitet. In den Schulen will das BMWi auf die Möglichkeiten und Chancen von technischen Berufen hinweisen. Zudem sollen private Investoren einen neuen „Investitionszuschuss Wagniskapital“ erhalten, wenn sie in junge Technologieunternehmen investieren, um deren Eigenkapital zu stärken.

Quelle: BMWi

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ZIM-Programm ist weiter auf Erfolgskurs – 10.000 Unternehmen in der Förderung


Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist das Flaggschiff der technologieoffenen Förderung für den innovativen Mittelstand in Deutschland. Es wird seit 2009 in den jährlichen Innovationsreporten des DIHK als Goldstandard unter den Förderprogrammen gewertet. Im Fokus der Projekte, die im Rahmen des ZIM gefördert werden, steht die Entwicklung moderner Produktionstechnologien. Deutlich zugenommen haben die Beiträge des Mittelstands zur technologischen Bewältigung der Energiewende und zur Elektromobilität.

Fördermittel nach Technologiefeldern i

Der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher: „Der Mittelstand ist Innovationstreiber Nummer 1 in Deutschland. Das ZIM ist eine verlässliche Basis für die Innovationsanstrengungen der Unternehmen und greift thematisch alle aktuellen Hightech-Trends auf. Nunmehr hat das 10.000ste Unternehmen eine Förderzusage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erhalten. Damit erzielt das ZIM eine großartige Breitenwirkung. Zwei Dinge sind für die Unternehmen besonders wichtig: Erstens, dass sie selbst Kurs und Inhalt der Projekte bestimmen, und zweitens die benutzerfreundliche Abwicklung des Programms.“ 

Der Entwurf des Bundeshaushalts für 2013 sieht für das Programm mehr als 500 Mio. Euro vor. Seit 1. Juli 2012 ist es auch für inhaber- und familiengeführte Unternehmen bis 500 Beschäftigte geöffnet. Seit Aufnahme des Programms am 1. Juli 2008 wurden 27.750 Anträge gestellt, wovon für 19.265 Projekte 2,5 Mrd. Euro bewilligt werden konnten. Davon entfallen 14.500 Projekte auf mittelständische Unternehmen und 4.765 auf 340 Forschungseinrichtungen, die mit den Unternehmen kooperieren. Die Jubiläumszusage ging an die Berliner Firma Burmester Audiosysteme GmbH.

Quelle: BMWi

BMWi: 6,179 Mrd. € für Investitionen in Wachstum und Innovation


English: Dr. Philipp Rösler, Minister for Econ...

English: Dr. Philipp Rösler, Minister for Economics, Labour and Transport, Deputy Prime Minister of the Federal State Lower Saxony, Germany Deutsch: Portrait von Dr. Philipp Rösler, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Stv. Ministerpräsident des Landes Niedersachsen (Photo credit: Wikipedia)

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Haushalts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für das Jahr 2013 beschlossen. Er beläuft sich auf insgesamt rund 6,179 Mrd. Euro (2012: 6,107 Mrd. Euro). Der Haushalt des BMWi verbleibt damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Als neues Instrument soll ein Investitionszuschuss für Wagniskapital eingeführt werden, um die Finanzierungssituation junger, innovativer Unternehmen nachhaltig zu verbessern. Hierfür stehen in den nächsten 4 Jahren 150 Mio. Euro bereit. Um 33 Mio. Euro angehoben wird ab dem kommenden Jahr – entsprechend der im Bundeshaushalt 2012 begonnenen Verstetigung – auch der Ansatz der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) als bewährtes regionalpolitisches Investitionselement.

Zu den einzelnen Politikbereichen:

Innovation, Technologie und Neue Mobilität

Innovationsförderung und -beratung
Schwerpunkt der Förderung des innovativen Mittelstandes ist das technologieoffene Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Dessen Volumen steigt gegenüber 2012 nochmals auf mehr als 500 Mio. Euro an. Den neuen Ländern sollen 40 % dieser Mittel zugute kommen.

Das Beratungsprogramm go-Inno unterstützt mit mehr als 14 Mio. Euro kleine und mittlere Unternehmen bei Produkt- und Prozessinnovationen sowie bei der Reduzierung von Kosten für Rohstoffe und Material in Form von Gutscheinen für speziell ausgerichtete Beratungen.

Forschungsinfrastruktur
Für die Unterstützung der Forschungsinfrastruktur für den Mittelstand stehen fast 200 Mio. Euro zur Verfügung. Damit werden zum einen vorwettbewerbliche Forschungsaufgaben mit hohem Umsetzungspotenzial unterstützt und zum anderen Projekte gemeinnütziger externer Forschungseinrichtungen in den neuen Ländern, die keine staatliche Grundfinanzierung erhalten.

Technologie- und Innovationstransfer
Unter der Dachmarke TuIT wird mit fast 30 Mio. Euro der Technologie- und Innovationstransfer unterstützt. Hierzu gehören beispielsweise die Patentinitiative SIGNO sowie die Förderung des Normenwesens.

Neue Mobilität
In den Bereichen Maritime Wirtschaft und Verkehrstechnologien werden die FuE-orientierten Programme kontinuierlich fortgeführt, insgesamt sind 2013 hierfür Mittel von rd. 106 Mio. Euro vorgesehen, davon gut 58 Mio. Euro für Verkehrstechnologien.

Luft- und Raumfahrt DLR
Für die Forschungsförderung der technologieintensiven Luftfahrtindustrie sind 2013 insgesamt rund 156 Mio. Euro vorgesehen. Für Zusagen im Rahmen des fünften Luftfahrtforschungsprogramms stellt der Bund in den kommenden Jahren bis zu 170 Mio. Euro bereit, um in der zivilen Luftfahrtindustrie international wettbewerbsfähige Forschungsrahmenbedingungen und einen Beitrag zur Sicherung hochqualifizierter Arbeitsplätze in Deutschland zu gewährleisten.

Zur Absicherung von Ausfallrisiken bei der Förderung von Entwicklungskosten in der zivilen Ausrüstungsindustrie durch verzinsliche, verkaufsabhängig rückzahlbare Darlehen sind Mittel in Höhe von 6 Mio. Euro veranschlagt. In Übereinstimmung mit den internationalen Verpflichtungen soll die deutsche Luftfahrtindustrie einschließlich EADS/Airbus/ECD weiterhin mit einer anteiligen Finanzierung von Entwicklungsprogrammen neuer Luftfahrzeuge unterstützt werden.

In der Raumfahrt stehen inklusive der Grundfinanzierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) (einschließlich der Forschungsfelder Luftfahrt, Energie und Verkehr) 2013 über 1,24 Mrd. Euro zur Verfügung. Für das nationale Weltraumprogramm sind für 2013 272 Mio. Euro veranschlagt (2012: 270 Mio. Euro). Die Mittel für die internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Weltraumorganisation ESA werden 2013 nochmals gesteigert (639 Mio. Euro ggü. 619 Mio. Euro in 2012).

Informations- und Kommunikationstechnologien
Der Ansatz für Informations- und Kommunikationstechnologien liegt 2013 bei rund 72 Mio. Euro. Schwerpunkte sind die Entwicklung neuer, auf Konvergenz beruhender IKT-Anwendungen und Dienste sowie die Einführung und Verbreitung moderner IKT-Anwendungen in mittelständischen Betrieben und im Handwerk. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Thema IT-Sicherheit.

Mittelstand: Gründen, Wachsen, Investieren

Gründerland Deutschland
Mit insgesamt 83 Mio. Euro werden innovative Unternehmensgründungen unterstützt. Mit dem Förderprogramm EXIST soll eine Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen etabliert und die Zahl der Ausgründungen aus wissenschaftlichen Einrichtungen erhöht werden.

Die neue Investitionszulage für Business Angel zielt auf eine Stärkung des Wagniskapitalmarktes in Deutschland. Hierfür werden bis 2016 insgesamt 150 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Daneben wird der High-Tech-Gründerfonds, dessen Finanzierung ab 2013 aus dem Wirtschaftsplan des ERP-Sondervermögens (ERP) erfolgen soll, weiterhin Finanzierungen für technologieorientierte Unternehmensgründungen gewähren; aus dem BMWi-Haushalt werden von 2013 bis 2016 zur Unterstützung nur noch feste Zuweisungen an das ERP über insgesamt 65 Mio. Euro geleistet. Für weitere Projekte der Kampagne Gründerland Deutschland stehen 5 Mio. Euro bereit.

Fachkräftesicherung/Berufliche Bildung
Zur Unterstützung der Fachkräftesicherung stehen in 2013 rd. 13 Mio. Euro zur Verfügung. Die 2012 als Teil der Fachkräfteoffensive von BMAS, BMWi und BA gestartete Kampagne zur Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland wird auch in 2013 mit 4 Mio. Euro fortgeführt.

Das Programm Berufliche Bildung (insg. rund 74 Mio. Euro) unterstützt überbetriebliche Lehrgänge im Handwerk sowie die Errichtung, Modernisierung und Ausstattung überbetrieblicher Bildungsstätten der gewerblichen Wirtschaft.

Regionale Wirtschaftsförderung
Für die Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) stehen 2013 insgesamt 569 Mio. Euro zur Verfügung. Zusammen mit der Kofinanzierung der Länder kann ein Bewilligungsrahmen für neue Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft und Maßnahmen zur Verbesserung der kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur von über 1,1 Mrd. Euro in strukturschwachen Regionen mobilisiert werden.

Förderung unternehmerischen Know-hows
Für das neu gebündelte Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ stehen rund 40 Mio. Euro zur Verfügung. Es unterstützt durch verschiedene Maßnahmen kleine und mittlere Unternehmen bei der frühzeitigen Inanspruchnahme von externem, qualifiziertem Know-how zu allen Fragen der Unternehmensführung.

Potenziale in der Dienstleistungswirtschaft
In diesem Titel werden aktuelle Schwerpunkte wie Kultur- und Kreativwirtschaft, Gesundheits- sowie Tourismuswirtschaft zusammengefasst. Dafür stehen 2013 knapp 7 Mio. Euro zur Verfügung.

Energie und Nachhaltigkeit

Energieforschung
Für die Förderung der Energieforschung und damit zur Umsetzung des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung sollen etwa 150 Mio. Euro für 2013 bereit gestellt werden.

Steigerung der Energieeffizienz
Für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, insbesondere die unabhängige Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen und private Verbraucher, stehen für 2013 wieder rund 30 Mio. Euro zur Verfügung.

Auslaufen der Steinkohlesubventionen/Wismut-Sanierung
Für den Steinkohlenbergbau sind im Rahmen der beschlossenen sozialverträglichen Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus einschließlich des Anpassungsgeldes für ausscheidende ältere Beschäftigte Mittel in Höhe von rund 1,281 Mrd. Euro (2012: 1,312 Mrd. Euro) vorgesehen. In Erwartung höherer Erlöse durch höhere Weltmarktpreise für Steinkohle wird bei den Steinkohlehilfen im Finanzplanzeitraum weiterhin ein Minderbedarf von 200 Mio. Euro/Jahr gegenüber den Finanzplafonds im Steinkohlefinanzierungsgesetz angenommen. Die Kohleverständigung vom 7. Februar 2007 wird damit nicht aufgekündigt

Für die weitere Sanierung und Rekultivierung der ehemaligen Uranerzbergbauflächen in Sachsen und Thüringen durch die Wismut GmbH sind für 2013 Mittel in Höhe von 148 Mio. Euro vorgesehen (Steigerung ggü. 2012 beruht im Wesentlichen auf der Veranschlagung zusätzlicher Mittel für die Sanierung von Altstandorten im Freistaat Sachsen).

Chancen der Globalisierung

Erschließung von Auslandsmärkten
Die verschiedenen Maßnahmen zur Exportförderung wurden in einem einzigen „Programm zur Erschließung von Auslandsmärkten“ (81 Mio. Euro) gebündelt. Das neue Programm besteht aus verschiedenen Exportinitiativen, Messebeteiligungen und der Managerfortbildung.

Dienstleistungen der GTAI

Ein wichtiges Standbein ist zudem die Außenwirtschaftsförder- und Standortmarketinggesellschaft des Bundes, Germany Trade and Invest (GTAI). Hierfür sowie für das Netzwerk der Auslandshandelskammern sind rd. 55 Mio. Euro vorgesehen.

Energie- und Klimafonds (EKF)
Die Förderaktivitäten des BMWi werden 2013 durch zusätzliche Mittel von insgesamt rund 421,5 Mio. Euro aus dem EKF ergänzt. Hier stehen für Energieeffizienzforschung rund 57 Mio. Euro, für den Energieeffizienzfonds rund 227 Mio. Euro, für Elektromobilität rund 129,5 Mio. Euro und für Internationale Energie- und Rohstoffpartnerschaften 8 Mio. Euro bereit. Die Förderung durch Zuschüsse an stromintensive Unternehmen zum Ausgleich von emissionshandelsbedingten Strompreiserhöhungen (Strompreiskompensation) erfolgt für 2013 nachschüssig erst in 2014.

Quelle: BMWi

Neuerungen im ZIM ab 1. Juli 2012 – Antragstellung für Unternehmen bis 500 Mitarbeiter möglich


Deutsch: Logo des Bundesministerium für Wirtsc...Die Programmlaufzeit des ZIM wird bis Ende 2014 verlängert.

Anträge können laufend bis 31.12.2014 gestellt werden (bisher 31.12.2013). So steht das Programm auch nach den Bundestagswahlen 2013 und während der vorläufigen Haushaltsführung 2014 zur Verfügung.

Die Netzwerkförderung wird neu gestaltet.

Die Netzwerkprojekte werden als „Kooperationsnetzwerke“ neu definiert. Künftig umfassen sie neben den externen Managementleistungen auch die im Netzwerk durchgeführten FuE-Kooperations- und -Einzelprojekte. Damit erfolgt eine stärkere Ausrichtung auf konkrete FuE-Vorhaben, die in einer „technologischen Roadmap“ darzustellen sind. Die Netzwerkunternehmen haben künftig für ihre ZIM Projekte nur einen Projektträger (VDI/VDE-IT) als einheitlichen Ansprechpartner („Lösung aus einer Hand“).

Die Anreize für internationale FuE-Kooperationen werden erhöht.

Für internationale FuE-Kooperationen erhalten die deutschen mittelständischen Unternehmen einen um 5 Prozentpunkte erhöhten Fördersatz. Die Obergrenze für innovationsunterstützende Dienstleistungen wird für exportorientierte FuE-Kooperations- und -Einzelprojekte von 50.000 € auf 75.000 € erhöht.

Die Antragsberechtigung wird für Unternehmen bis 500 Beschäftigte erweitert.

Bis Ende 2013 wird das Programm für mittelständische Unternehmen bis 500 Beschäftigte geöffnet, sofern sie sich nicht in Mehrheitsbesitzgrößerer Unternehmen befinden(i.d.R. sogenannte Familienunternehmen). Parallel erfolgt dazu eine Evaluation.

Quelle: BMWi

Rösler will ZIM für Unternehmen bis 500 Mitarbeiter öffnen


English: Dr. Philipp Rösler, Minister for Econ...

Image via Wikipedia

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat Vertreter innovativer mittelständischer Unternehmen sowie deren Verbände zu einem Wachstumsdialog „Innovativer Mittelstand“ ins Wirtschaftsministerium eingeladen.

Bundesminister Rösler: „Wir dürfen uns allerdings nicht auf diesen Erfolgen ausruhen, sondern müssen weiter daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Innovation zu verbessern. Dazu gehört die Fachkräftesicherung, ebenso wie eine zukunftsfähige Forschungsinfrastruktur. Deshalb werden wir zum Beispiel die Modernisierung der Industriellen Gemeinschaftsforschung gemeinsam mit der Wirtschaft vorantreiben und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) als erfolgreiches Flaggschiff der Innovationsförderung stärken. Welche Herausforderungen und Chancen sich für den Mittelstand ergeben, darüber haben wir einen konstruktiven Dialog geführt und Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen diskutiert.“

Der Mittelstand ist Deutschlands wichtigster Innovations- und Technologiemotor. Über 30.000 forschende und 110.000 innovative mittelständische Unternehmen bringen regelmäßig neue Produkte und Verfahren auf die Märkte. Sie sind ein wichtiger Stützpfeiler für Deutschlands wirtschaftlichen Erfolg. Als größte Herausforderung haben die Teilnehmer des Wachstumsdialogs den Fachkräftemangel in vielen technischen Berufen hervorgehoben und sich für verstärkte Bemühungen um qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland ausgesprochen.

Das BMWi beabsichtigt die bisherige ZIM-Netzwerkförderung in die Kooperationsförderung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand zu integrieren und das Innovationsprogramm auch für größere mittelständische Unternehmen bis 500 Beschäftigte zu öffnen.

Fördermittel aktuell hält Sie weiter am Laufenden.

Quelle: BMWi

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand erhält Dieselmedaille für beste Innovationsförderung


Das Diesel-Kuratorium des Deutschen Instituts für Erfindungswesen hat unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander J. Wurzer in München die diesjährigen Dieselmedaillen verliehen. In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ ging die Auszeichnung an das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. 

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher: „Das ZIM ist eine fest etablierte Marke und steht für technologische Quantensprünge, Wachstum und Arbeitsplätze im innovativen Mittelstand. Es hat sich nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch danach bewährt. Es bleibt das Flaggschiff unserer Technologieförderung für den innovativen Mittelstand. Gerade seine Offenheit für alle technologischen Ansätze der Unternehmer, die verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten der konkreten Gestaltung der Projekte und die unbürokratische Administration entsprechen marktwirtschaftlichen Prinzipien.“

Seit Mitte 2008 ergingen im Rahmen des ZIM über 15.500 Förderzusagen in Höhe von annähernd 2 Mrd. Euro. Damit wurden bei den Unternehmen insgesamt Investitionen von rund 5,8 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung angestoßen. Für 2012 sind im Bundeshaushalt für das ZIM Mittel in Höhe von rund 500 Mio. Euro vorgesehen.


Die Verleihung der Dieselmedaillen ist ein Highlight in der deutschen Innovations- und Erfinderkultur. Unter Forschern und Wissenschaftlern wird der Preis auch als „Erfinder-Oscar“ gehandelt. Die Medaillen werden jährlich in den Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Medienkommunikation“ und „Beste Innovationsförderung“ vergeben.

Quelle: BMWi

Dr. Phillip Rösler: ZIM hat sich zum Flaggschiff unserer KMU-Innovationsförderung entwickelt


Eine Studie des Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) belegt die große Wirkung des ZIM-Programms für die mittelständische Wirtschaft. Die IWH-Studie stellt fest, dass ZIM-gestützte FuE-Ausgaben maßgeblich zur Durchführung von Projekten in fast dreifacher Höhe beitragen. Die in den Jahren 2009 und 2010 bewilligten ZIM-Projekte haben rund 70.000 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen.

Nach dem Auslaufen des Konjunkturpakets II wird der Mittelansatz für dieses Programm im Haushaltsentwurf 2012 auf rund 500 Millionen Euro angehoben. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler:

„Es hat sich in der Welt herumgesprochen, dass Deutschland gestärkt aus der Wirtschaftskrise herausgekommen ist. Dies haben wir weitgehend unserem industriellen Mittelstand zu verdanken. Deutsche KMU sind die innovativen Spitzenreiter in Europa. Die positive Bewertung des ZIM, die das IWH nun vorgelegt hat, reiht sich nahtlos in die Bewertungen anderer Institute ein, etwa des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe, des RKW-Kompetenzzentrums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Alle Studien bestätigen, dass wir mit unseren Mittelstands- und Technologiekonzepten den richtigen Weg eingeschlagen haben!“

Quelle: BMWi

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