Schlagwort-Archiv: Energie

BMWe fördert emissionsfreies eMobilitätskonzept


Das erste integrierte Elektromobilitätskonzept, das von der nachhaltigen Energiegewinnung über die Leichtbaufahrzeug-Entwicklung bis hin zu innovativen Software-Dienstleistungen den gesamten Mobilitätsprozess im Blick hat, wurde am 24. März in München im Rahmen des Designlaunch des Elektrofahrzeugs „CITY eTAXI“ vorgestellt.

von links: Helmut Haimerl (Steinbeis Verbund), Gunnar Balkow (BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH), Prof. Peter Naumann (Naumann-Design),  Paul Leibold (VISPIRON Carsync GmbH), Peter Schwanemann (Heinzmann GmgH & Co.KG), Robert Maier (Roding Automobile GmbH)  Falk Langer (Fraunhofer ESK)

Personen von links: Helmut Haimerl (Steinbeis / Technologieförderung), Gunnar Balkow (Akkusystem / BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH), Prof. Peter Naumann (Fahrzeugdesign / Naumann-Design), Paul Leibold (Initiator / VISPIRON Carsync GmbH), Peter Schwanemann (Elektromotoren/ Heinzmann GmbH & Co.KG), Robert Maier (Leichtbau / Roding Automobile GmbH), Falk Langer (Steuergerät / Fraunhofer ESK)

„Adaptive City Mobility“ (ACM), ein Gemeinschaftsprojekt von BMZ, Fraunhofer ESK, Roding Automobile, Heinzmann und Vispiron, wird bis 2015 auf Basis des „City eTAXI“-Designs von Prof. Peter Naumann, Dekan für Design an der Hochschule München, ein innovatives, intelligent vernetztes eMobilität-Gesamtsystem für Städte entwickeln. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit ca. 6 Mio. Euro unterstützten Förderprojektes ist der emissionsfreie Betrieb im Sinne einer klima- und städteverträglichen Mobilität. Das Konzept sieht dafür drei Bausteine vor: Ein elektrisches Leichtbaufahrzeug, ein manuelles aus regenerativen Energien gespeistes Akkuwechselsystem zur Lösung der Reichweiten-Problematik und eine intelligente Vernetzung der einzelnen Elektrofahrzeuge zur eFlotte.

Der erste wichtige Meilenstein ist mit dem jetzt der Öffentlichkeit präsentierten „CITY eTAXI“ -Design von Prof. Peter Naumann bereits erreicht. Das mit insgesamt drei Sitzen ausgestattete „CITY eTAXI“ -erweist sich durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Personenbeförderungs- und Logistikflotten gleichermaßen attraktiv. Mit einem Gesamtgewicht von nur 550 kg ist das „CITY eTAXI“ zudem der Leichtgewichtsweltmeister unter den auf den städtischen Gebrauch zugeschnittenen Elektrofahrzeugen. So können Personen und Güter energieeffizient, ressourcenschonend und umweltfreundlich in der Stadt befördert werden.

Für „Adaptive City Mobility“-Initiator und Gesamtprojektleiter Paul Leibold von Vispiron sind es neben den technischen Innovationen vor allem die wirtschaftlichen Aspekte, die das „CITY eTAXI“ –Konzept so reizvoll erscheinen lassen.

„Unser erklärtes Ziel ist eine komplementäre Elektromobilitäts-Lösung , die deutlich attraktiver als heutige Angebote ist und dabei ganz ohne Subventionen auskommt. Dazu müssen auf der einen Seite Kosten reduziert und auf der anderen Seite neue Einnahmequellen geschaffen werden. Ein gezielt für den Einsatz in der Stadt entwickeltes Leichtbaufahrzeug mit einer Maximal-Geschwindigkeit von 80 km/h ist deutlich günstiger zu fertigen als die üblichen Taxifahrzeuge, die auch den Anforderungen auf der Autobahn gerecht werden müssen. Durch die intelligente Vernetzung der CITY eTAXI´s zur eTAXI-Flotte lassen sich bei unserem Geschäftsmodell zum einmaligen Verkauf der Fahrzeuge zudem zusätzlich fortlaufende Einnahmen durch Provisionen für die Ortung, Reservierung und Abrechnung der Fahrten, für zentral gesteuerte digitale Werbung sowie für den Energieverkauf erzielen.“

Parallel zum Designlaunch wurde zeitgleich die neue Website des ACM-Gemeinschaftsprojektes vorgestellt. Unter www.adaptive‐city‐mobility.de finden sich neben weiteren Details zum „CITY eTAXI“ -Design auch interessante Innovationen aus den Einzelbereichen Leichtbau (Roding Automobile), Akkuwechselsystem (BMZ), Antriebstechnologie (Heinzmann), Intelligente Vernetzung (Vispiron) und IKT- Architektur (Fraunhofer ESK).

Das Geschäftsmodell über regionale Betreibermodelle wurde gemeinsam mit dem Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung entwickelt. Das Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung betreut das Konsortium auch bei der Auswahl, Beantragung und Verwendung der Fördermittel.

Quellen: ACM, Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung

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KfW-Mittelstandspanel 2013: Positive Geschäftserwartungen lassen auf Anspringen der Innovationsaktivitäten hoffen


Die Innovationstätigkeit mittelständischer Unternehmen hat sich auch im dritten Jahr nach der 2008/09-Krise noch nicht wieder von der deutlichen Zäsur erholt. Seit Mitte der 2000er-Jahre sank die Innovationstätigkeit mit rund einem Drittel bei den kleinen Unternehmen (weniger als 10 Beschäftigte)am stärksten.

Wichtigste Voraussetzung für eine Ausweitung der Innovationsanstrengungen im Mittelstand ist nach Ansicht der befragten Unternehmen die Verbesserung der individuellen Geschäftslage. Dies gilt gerade für die kleinen Unternehmen. Die seit der Befragung im Frühjahr 2013 deutlich aufgehellten Konjunkturaussichten für 2014 lassen somit auf ein Anspringen der Innovationsaktivitäten im Mittelstand hoffen.

Zweitwichtigster Treiber für Innovationen ist das Marktumfeld. Ein spürbarer Wettbewerb um überlegene Problemlösungen für die Kunden – weniger ein reiner Preiswettbewerb – setzt einen wesentlichen Anreiz für verstärkte Innovationsanstrengungen. Offene Märkte für Güter und Dienstleistungen sind eine wichtige Voraussetzung hierfür. Die häufige Nennung der eigenen Finanzierungssituation unterstreicht die hohe Bedeutung von Finanzierungsschwierigkeiten als Innovationshemmnis. Eine Verbesserung der Innenfinanzierungskraft der Unternehmen kann im Zuge der anziehenden Konjunktur erwartet werden.

Darüber hinaus stellen die Unternehmensbesteuerung, der Kreditzugang und spezifische Maßnahmen zur Innovationsfinanzierung mögliche Ansatzpunkteder Wirtschaftspolitik dar. Nicht zuletzt belegt diese Studie erneut, dass gesetzliche und bürokratische Regelungen als Hindernis für die eigene Innovationstätigkeitwahrgenommen werden.

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschlandwerden in den kommenden Jahrzehnten durch die Megatrends demografische Entwicklung, Klimawandel, Ressourcenverknappung und zunehmende Globalisierung geprägt. Um diese Herausforderungen zu bewältigen und den Wohlstand in Deutschland zu sichern, braucht es permanente und verstärkte Investitionen in Forschung und Innovation. Die Innovationsanstrengungen mittelständischer Unternehmen bilden hierbei einen wichtigen Baustein.

Quelle: KfW

Erste Ausschreibungen für Horizont 2020 veröffentlicht


Die Europäische Kommission hat heute die ersten Ausschreibungen für Horizont 2020 – das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union – auf dem Participant Portal veröffentlicht. Im Bereich „Funding Opportunities“ können die Ausschreibungstexte und aktuelle Arbeitsprogramme für Horizont 2020 eingesehen werden.

Zum Start von Horizont 2020 geht nun auch das deutsche Portal zu Horizont 2020 online. Auf http://www.horizont2020.de finden Sie ab sofort alle grundlegenden Informationen zu Horizont 2020 sowie Kontakte zu Beratungsstellen wie den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Nationalen Kontaktstellen (NKS). Das neue Portal informiert z. B. über Struktur, Antrags- und Begutachtungsverfahren oder relevante Veranstaltungen.

Ausschreibungen auf dem Participant Portal der Europäischen Kommission: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/index.html

Deutsches Portal zu Horizont 2020: http://www.horizont2020.de

Quelle: EU-Büro des BMBF, PT-DLR

Förderprogramm „Schaufenster Intelligente Energie“ bringt sichere Energieversorgung und Erneuerbare Energien in Einklang


Deutsch: Logo des Bundesministerium für Wirtsc...

Deutsch: Logo des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Photo credit: Wikipedia)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat die Konsultationsphase für das Förderprogramm „Schaufenster Intelligente Energie“ gestartet. Im Fokus dieses neuen Förderprogramms stehen zwei Modellregionen, in denen zentrale Themen der Energiewende, wie Versorgungs- und Systemstabilität und intelligente Energienetze thematisiert werden. Die „Schaufenster Intelligente Energie“ erfordern den Einsatz modernster Technologien sowie die Weiterentwicklung und praxistaugliche Gestaltung von Verfahren, Marktmechanismen, Hard- und Softwarelösungen.

Stefan Kapferer, Staatssekretär im BMWi: „Für den Industriestandort Deutschland ist es von großer Bedeutung, die Energiewende so auszugestalten, dass unsere Energieversorgung sicher, preisgünstig und umweltfreundlich ist. Das ist gerade angesichts des hohen Anteils Erneuerbarer Energien eine Herausforderung. Mit dem Förderwettbewerb gewinnen wir durch die Modellregionen wichtige Praxiserfahrungen und zahlreiche innovative Ideen in der Industrie, Energie- und IKT-Branche. Diese Ideen werden uns helfen, die Herausforderungen der Energiewende zu meistern. Im Mittelpunkt des Programms soll der Verbraucher und sein Interesse an einer sicheren, preisgünstigen und umweltfreundlichen Energieversorgung stehen.“

Der Bund wird bis Ende 2017 jährlich bis zu 20 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds zum geplanten Programm beitragen. An der 3-monatigen Kosultationsphase zum Förderprojekt können sich insbesondere auch die Akteure der Plattform „Zukunftsfähige Energienetze“ beteiligen. Damit werden Vertreter der Verbraucher, der Energie- und IKT-Branche, der Industrie und Wissenschaft sowie von Bund und Ländern in die Projektplanungen einbezogen.

Staatssekretär Kapferer: „Natürlich nutzen wir auch mit der Netzplattform den direkten Draht zu den betroffenen Akteuren. Projekte dieser Größenordnung verlangen einen nicht unerheblichen Einsatz von Eigenmitteln. Die jetzt anstehende Konsultationsphase wird uns helfen, das Projekt noch zielgenauer und bedarfsgerechter auszugestalten.“

Quelle: BMWi

Förderprogramm „Erneuerbar mobil“ geht in die nächste Runde


Deutsch: Logo des Bundesministerium für Umwelt

Deutsch: Logo des Bundesministerium für Umwelt (Photo credit: Wikipedia)

Für innovative Forschung und Entwicklung in der Elektromobilität stellt das Bundesumweltministerium weitere 22 Mio. Euro bereit. Konzepte können bis zum 23. August 2013 eingereicht werden.

„Erneuerbar mobil“ ist das Programm für eine klimafreundliche Elektromobilität. Nachdem seit 2009 bereits 189 Partner in 48 Projekten unterstützt wurden, setzt das Bundesumweltministerium in diesem Jahr die erfolgreiche Förderung von Elektromobilitätsprojekten fort. „Wir brauchen dringend eine Energiewende im Verkehr. 96 Prozent unserer Mobilität hängen am Erdöl. Das ist weder ökologisch nachhaltig noch aus Kosten- und Versorgungssicht irgendwie zukunftsfähig“, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier. „Ich will, dass das Elektroauto erwachsen wird. Dazu brauchen wir innovative Technologien, die Effizienz und Fahrspaß verbinden.“

Fahrzeuge mit Elektroantrieb werden künftig eine entscheidende Rolle bei der Reduktion der CO2-Emissionen des Verkehrs spielen. Daher liegt ein Schwerpunkt der neuen Förderbekanntmachung auf Feldversuchen im Individual- und Wirtschaftsverkehr, mit denen unter Alltagsbedingungen wichtige Erkenntnisse zu den Umwelt- und Klimawirkungen der Elektromobilität gewonnen werden sollen.

Weiterhin soll zur Unterstützung der Markteinführung eine begrenzte Zahl von Flottenbetreibern bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen unterstützt werden. So können Flottenanwendungen identifiziert werden, bei denen gerade in der Anfangsphase der größte ökologische Mehrwert zu erwarten ist.

Ein weiteres Themenfeld der neuen Bekanntmachung ist die Entwicklung zuverlässiger Verfahren zur Kopplung des Energiebedarfs der Elektrofahrzeuge an Strom aus erneuerbaren Energien. Ressourcenverfügbarkeit und Recycling sind ebenso Gegenstand der Förderung, denn für eine nachhaltige Elektromobilität ist die frühzeitige Entwicklung einer Ressourcenstrategie unabdingbar.

Die Projekte sollen wichtige Beiträge zum Erreichen der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung im Sektor Verkehr leisten. Zudem unterstützen sie maßgeblich das Ziel, Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln. Bis zum 23. August 2013 können Skizzen eingereicht werden. Die in einem zweistufigen Verfahren ausgewählten Projekte sollen Anfang 2014 starten.

Quelle: BMU

Horizon 2020: EU und Industrie investieren 22 Milliarden in die Forschung


Ross Highlights Opportunities for SMEs Through...

Ross Highlights Opportunities for SMEs Through EU Funding Framework (Photo credit: DUP Photos)

Gemeinsam mit der Wirtschaft investiert die EU in den kommenden sieben Jahren 22 Milliarden Euro in zukunftsweisende Forschungsprojekte.

Der größte Teil dieser Investitionen geht an fünf öffentlich-private Partnerschaften in den Bereichen innovative Arzneimittel, Luftfahrt, biobasierte Industriezweige, Brennstoffzellen und Wasserstoff sowie Elektronik. Damit werden Forschungsprojekte etwa zu Brennstoffzellen für schadstofffreie Autos, zu klimafreundlicheren Flugzeugen oder einer neuen Generation von Antibiotika unterstützt. Europas Industrie steuert rund 10 Milliarden Euro bei, die Kommission 8 Milliarden aus dem kommenden Forschungsprogramm „Horizont 2020“ und die Mitgliedstaaten 4 Milliarden. Damit soll die europäische Wirtschaft in Sektoren gestärkt werden, die bereits mehr als 4 Millionen Arbeitsplätze bieten.

Die fünf öffentlich-privaten Partnerschaften, die sogenannten „Gemeinsamen Technologieinitiativen“ (Joint Technology Initiatives – JTI), sind:

  • Innovative Arzneimittel 2 (IMI2): Entwicklung der nächsten Generation von Impfstoffen, Arzneimitteln und Behandlungen wie neue Antibiotika
  • Brennstoffzellen und Wasserstoff 2 (FCH2): Ausweitung der Verwendung sauberer und effizienter Technologien in den Bereichen Verkehr, Industrie und Energie
  • Clean Sky 2 (CS2): Entwicklung sauberer, leiser Luftfahrzeuge mit wesentlich weniger CO2-Emissionen
  • Biobasierte Industriezweige (BBI): Nutzung erneuerbarer natürlicher Ressourcen und innovativer Technologien für umweltfreundlichere Produkte des täglichen Bedarfs
  • Elektronikkomponenten und -systeme (ECSEL): Stärkung der europäischen Kapazitäten im Bereich der Elektronikfertigung

Das Paket beinhaltet außerdem vier öffentlich-öffentliche Partnerschaften zwischen der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten: neue Behandlungsmethoden zur Bekämpfung armutsbedingter Krankheiten, Technologien zur Messung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit, Unterstützung für KMU im Spitzentechnologiebereich sowie Lösungen für ältere und behinderte Menschen, die es ihnen ermöglichen, sicher bei sich zu Hause zu wohnen.

Quelle: PM der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2013

BMWi Förderstruktur 2014: Mittel für ZIM werden erhöht


Das Bundeskabinett hat am 26. Juni 2013 den Entwurf des Haushalts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für das Jahr 2014 beschlossen. Er beläuft sich auf insgesamt rund 6,109 Mrd. Euro. 2013 lag das Gesamtvolumen des BMWi-Haushalts bei 6,119 Mrd. Euro. Der Haushalt des BMWi (PDF: 85 KB) verbleibt damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Das BMWi setzt den eingeschlagenen Kurs der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte bei gleichzeitigen gezielten Investitionen für Wachstum und Innovation fort. Ein Aufgabenschwerpunkt des BMWi ist die Energiewende als zentrales Vorhaben der Bundesregierung. Im Bereich von Forschung und Entwicklung werden die Ausgaben auf hohem Niveau fortgeführt. Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ wird als bewährtes regionalpolitisches Investitionselement auf dem Niveau von 2012 fortgeführt.

Der vom BMWi bereits 2012 eingeschlagene Weg der Neuausrichtung und Straffung des Förderangebots hat sich bewährt. Die gewonnene Struktur gewährleistet einen einheitlichen, transparenten und ordnungspolitisch schlüssigen Gesamtauftritt des BMWi-Haushalts (siehe Foerderstruktur BMWi).

Zu den einzelnen Politikbereichen:

Innovation, Technologie und Neue Mobilität

Innovationsförderung und -beratung

Schwerpunkt der Förderung des innovativen Mittelstandes ist das technologieoffene Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Dessen Volumen steigt gegenüber 2013 nochmals auf ca. 513 Mio. Euro an. Den neuen Ländern sollen mindestens 40 % dieser Mittel zugute kommen.

Das Beratungsprogramm go-Inno unterstützt mit mehr als 14 Mio. Euro kleine und mittlere Unternehmen bei Produkt- und Prozessinnovationen und hilft in Form von Gutscheinen, die Kosten für Rohstoffe und Material zu reduzieren.

Forschungsinfrastruktur

Mehr als 200 Mio. Euro stehen im BMWi-Haushalt bereit, um die Forschungsinfrastruktur für den Mittelstand zu stärken. Damit werden zum einen vorwettbewerbliche Forschungsaufgaben mit hohem Umsetzungspotenzial unterstützt und zum anderen Projekte gemeinnütziger externer Forschungseinrichtungen in den neuen Ländern, die keine staatliche Grundfinanzierung erhalten.

Technologie- und Innovationstransfer

Unter der Dachmarke TuIT wird mit fast 30 Mio. Euro der Technologie- und Innovationstransfer unterstützt. Hierzu gehören beispielsweise die Patentinitiative SIGNO sowie die Förderung des Normenwesens.

Neue Mobilität

In den Bereichen Maritime Wirtschaft und Verkehrstechnologien werden die FuE-orientierten Programme fortgeführt. Hierfür sind 2014 insgesamt Mittel von rund 97 Mio. Euro vorgesehen, davon rund 48 Mio. Euro für Verkehrstechnologien.

Informations- und Kommunikationstechnologien

Der Haushaltsansatz für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) steigt 2014 auf knapp 79 Mio. Euro an. Schwerpunkte sind die Entwicklung neuer, auf Konvergenz beruhender IKT-Anwendungen und Dienste sowie die Einführung und Verbreitung moderner IKT-Anwendungen in mittelständischen Betrieben und im Handwerk. Der Schwerpunkt „Digitale Wirtschaft“ wird gebündelt und durch einen neuen Haushaltstitel gestärkt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Thema IT-Sicherheit.

Mittelstand: Gründen, Wachsen, Investieren

Gründerland Deutschland

Mit insgesamt 77 Mio. Euro werden innovative Unternehmensgründungen unterstützt. Mit dem Förderprogramm EXIST soll eine Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen etabliert und die Zahl der Ausgründungen aus wissenschaftlichen Einrichtungen erhöht werden.
Die Investitionszulage für Business Angel zielt auf eine Stärkung des Wagniskapitalmarktes in Deutschland. Hierfür werden 2014 insgesamt 40 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Daneben wird der High-Tech-Gründerfonds, dessen Finanzierung seit 2013 aus dem Wirtschaftsplan des ERP-Sondervermögens (ERP) erfolgt, weiterhin Finanzierungen für technologieorientierte Unternehmensgründungen gewähren; aus dem BMWi-Haushalt werden von 2014 bis 2016 zur Unterstützung nur noch feste Zuweisungen an das ERP von jeweils 5 Mio. Euro geleistet. Für weitere Projekte der Kampagne Gründerland Deutschland stehen 5 Mio. Euro bereit.

Fachkräftesicherung/Berufliche Bildung

Zur Unterstützung der Fachkräftesicherung stehen 2014 rund 14,5 Mio. Euro. zur Verfügung. Die 2012 als Teil der Fachkräfteoffensive des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, BMWi und der Bundesagentur für Arbeit gestartete erfolgreiche Kampagne zur Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland wird auch in 2014 mit 4,5 Mio. Euro fortgeführt.

Das Programm Berufliche Bildung unterstützt mit insgesamt rund 74 Mio. Euro überbetriebliche Lehrgänge im Handwerk sowie die Errichtung, Modernisierung und Ausstattung überbetrieblicher Bildungsstätten der gewerblichen Wirtschaft.

Regionale Wirtschaftsförderung

Für die Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ stehen 2014 insgesamt 569 Mio. Euro zur Verfügung. Zusammen mit der Kofinanzierung der Länder kann ein Bewilligungsrahmen für neue Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft und Maßnahmen zur Verbesserung der kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur von über 1,1 Mrd. Euro in strukturschwachen Regionen mobilisiert werden.

Förderung unternehmerischen Know-hows

Für das nun gebündelte Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ stehen rund 39 Mio. Euro zur Verfügung. Es unterstützt durch verschiedene Maßnahmen kleine und mittlere Unternehmen dabei, frühzeitig externes, qualifiziertes Know-how zu allen Fragen der Unternehmensführung in Anspruch zu nehmen.

Potenziale in der Dienstleistungswirtschaft

In diesem Titel werden aktuelle Schwerpunkte wie Kultur- und Kreativwirtschaft, Gesundheits- sowie Tourismuswirtschaft zusammengefasst. Dafür stehen 2014 rund 5 Mio. Euro zur Verfügung.

Energie und Nachhaltigkeit

Energieforschung

Für die Förderung der Energieforschung und damit zur Umsetzung des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung sollen etwa 156 Mio. Euro für 2014 bereit gestellt werden.

Steigerung der Energieeffizienz

Für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, insbesondere die unabhängige Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen und private Verbraucher, stehen für 2014 wieder rund 30 Mio. Euro zur Verfügung.

Energie- und Klimafonds (EKF)

Die Förderaktivitäten des BMWi werden 2014 durch zusätzliche Mittel aus dem EKF ergänzt. Hier stehen für Energieeffizienzforschung knapp 54 Mio. Euro, für den Energieeffizienzfonds rund 130 Mio. Euro, für Elektromobilität  rund 72 Mio. Euro und für Internationale Energie- und Rohstoffpartnerschaften 5 Mio. Euro bereit. Zudem sind für die Förderung durch Zuschüsse an stromintensive Unternehmen zum Ausgleich von emissionshandelsbedingten Strompreiserhöhungen 350 Mio. Euro in 2014 vorgesehen.

Quelle: BMWi

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