Schlagwort-Archiv: Investition

Nach Zinssenkung wieder KfW-Förderkredite ab 1 % Zinsen


Zinssenkung in vielen KfW-Förderprodukten. Insbesondere die zinsverbilligten ERP-Kredite beginnen jetzt wieder bei Zinskonditionen ab 1 %. Ab dem 31.10.2013 gelten für folgende Förderprodukte neue Zinskonditionen:

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Gründerkredit – StartGeld (067)
  • ERP-Gründerkredit – Universell (068)
  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (037, 047)
  • ERP-Regionalförderprogramm (062, 072)

Nachrangkapital für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Kapital für Gründung (058)

Finanzierung von Umweltinvestitionen

  • BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 271, 272, 274, 281, 282)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien – Speicher (275)

Quelle: KfW

Baden-Württemberg: Gut 65 Millionen Euro für die Förderung von Leuchtturmprojekten zur Umsetzung regionaler Strategien ab 2014


Landeswappen des Landes Baden-Württemberg

Landeswappen des Landes Baden-Württemberg (Photo credit: Wikipedia)

Die Mittel für den Wettbewerb RegioWIN „Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit“ stehen fest: Gut 65 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE stehen ab 2014 für die Umsetzung innovativer Projekte zur Verfügung. Der vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz im Februar 2013 ausgelobte Wettbewerb ist in ganz Baden-Württemberg auf reges Interesse gestoßen. Zahlreiche Kreise und Regionen arbeiten derzeit an Konzepten. Abgabefrist für die Regionalen Strategiekonzepte ist der 31. Oktober 2013.

Voraussetzung für eine EFRE-Förderung ist die erfolgreiche Teilnahme am zweistufigen RegioWIN Wettbewerb. Ende 2013 werden in einer ersten Phase die regionalen Strategiekonzepte ausgewählt. Die in der ersten Phase erfolgreichen Teilnehmenden können in der zweiten Phase ein Regionales Entwicklungskonzept einreichen. Darin müssen die Maßnahmen konkretisiert, priorisiert und für Leuchtturmprojekte Detailplanungen vorgelegt werden. Der Wettbewerb endet mit der Prämierung der Regionalen Entwicklungskonzepte und der Leuchtturmprojekte durch eine Jury Ende 2014.

Für die erfolgreichen Leuchttürme eines Entwicklungskonzepts kann eine Förderung aus den EFRE-Mitteln von mindestens 100.000 Euro und maximal fünf Millionen Euro pro Projekt beantragt werden. Die Förderperiode zieht sich über sieben Jahre.

RegioWIN ist ein wesentliches programmatisches Element der EFRE-Strategie des Landes für die Förderperiode 2014-2020. Das Land Baden-Württemberg stellt das Programm für EFRE 2014-2020 unter das Leitthema „Innovation und Energiewende“. RegioWIN dient der transparenten Auswahl von Leuchtturmprojekten, die gefördert werden, um die Regionen in ihrer Entwicklung sowie bei Ihren Beiträgen zur EU 2020 Strategie zu unterstützen.

Quelle: Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

Steigerung von 16 Prozent bei den ausgereichten Darlehen des Bayerischen Mittelstandskreditprogramms


Deutsch: Bayern Wappen

Deutsch: Bayern Wappen (Photo credit: Wikipedia)

Die Nachfrage nach den zinsverbilligten Darlehen des Mittelstandskreditprogramms der LfA Förderbank Bayern verläuft im Jahr 2013 erneut sehr erfreulich. Sie übertrifft die des Vorjahres im bisherigen Jahresverlauf um 16 Prozent. Das Kreditprogramm erleichtert den Unternehmen vor allem die Finanzierung langfristiger Investitionen. Damit können die Betriebe das noch immer sehr günstige Zinsniveau auf lange Zeit sichern und Planungssicherheit bei der Investitionsfinanzierung gewinnen.

Bis Ende August 2013 wurden für das Mittelstandskreditprogramm fast 2.300 Anträge eingereicht und ein Darlehensvolumen von mehr als 194 Millionen Euro bewilligt. Zusammen mit den ergänzenden Darlehen der LfA Förderbank Bayern bewilligte die Bank im Rahmen der bayerischen Mittelstandsförderung 2013 bisher Darlehen in Höhe von 744 Millionen Euro. Dadurch wurde ein Investitionsvolumen von über 1,1 Milliarden Euro angestoßen.

Die Attraktivität des Programms wird zusätzlich durch die mögliche Haftungsfreistellung von 70 Prozent für Existenzgründungsvorhaben und 60 Prozent für Wachstumsvorhaben erhöht, wenn die bankmäßigen Sicherheiten nicht ausreichen. Die Darlehen der LfA Förderbank werden über die Hausbanken an den Mittelstand ausgereicht.

Quelle: LfA Förderbank Bayern

20% Investitionszuschuss für Wagniskapital


Vor dem Hintergrund, jungen innovativen Unternehmen den Zugang zu Wagniskapital zu erleichtern, sollen private Investoren – insbesondere Business Angels – motiviert werden, häufiger in solche Unternehmen zu investieren.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Kapitalinvestitionen für junge innovative Unternehmen durch den Erwerb von Gesellschaftsanteilen. Die Investition muss mindestens 10.000 Euro pro Unternehmen betragen. Jeder Investor kann pro Jahr Zuschüsse für Anteilskäufe in Höhe von bis zu 250.000 Euro beantragen. Pro Unternehmen können Anteile im Wert von bis zu 1 Million Euro pro Kalenderjahr bezuschusst werden. Die Höhe des Zuschusses beträgt 20 % der Investitionssumme (inkl. Agio).

Wer wird gefördert?

Gefördert werden natürliche Personen (Privatinvestoren), die Anteile an jungen innovativen Unternehmen erwerben.

Voraussetzungen des Unternehmens
Es muss sich um ein kleines, innovatives und unabhängiges Unternehmen handeln (weniger als 50 Mitarbeiter)
Kapitalgesellschaft mit Hauptsitz in der EU, mit wenigstens einer Zweigniederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland
jünger als zehn Jahre
Voraussetzungen des Investors
Der Anteilserwerb darf erst nach Antragstellung durch den Investor erfolgen
Zwischen Investor und Unternehmen dürfen keine risikomindernden Vereinbarungen geschlossen werden
Mindesthaltedauer: Haltungsfrist der Anteile für mindestens drei Jahre
Erstmalige Beteiligung am Unternehmen (keine Aufstockung von Anteilen)

Für Fragen steht Ihnen das Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung zur Verfügung.

Quelle: BMWi

Neuer Förderschwerpunkt des BMU: Materialeffizienz in der Produktion


Natürliche Ressourcen, insbesondere Rohstoffe, sind wesentliche Produktionsfaktoren. Dabei ist die Nutzung von Rohstoffen über die gesamte Wertschöpfungskette – von der

Deutsch: Logo des Bundesministerium für Umwelt

Deutsch: Logo des Bundesministerium für Umwelt (Photo credit: Wikipedia)

Gewinnung, über die Verarbeitung und Nutzung bis hin zur Entsorgung – mit Umweltbeeinträchtigungen verbunden.

Für die Unternehmen in Deutschland beträgt der Kostenanteil für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe durchschnittlich etwa 40 Prozent des Bruttoproduktionswertes. Untersuchungen zeigen, dass im Durchschnitt bis zu 20 Prozent der Materialkosten durch technische Modernisierung eingespart werden können.

Ein effizienterer Materialeinsatz in der Produktion ist ein wichtiger Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen, zur Umweltentlastung, aber auch zur Wirtschaftlichkeit von Produktionsabläufen. Um Unternehmen bei der Investition in materialeffiziente Produktionsprozesse zu unterstützen, hat der Bundesumweltminister am 8. April 2013 den neuen Förderschwerpunkt im Umweltinnovationsprogramm „Materialeffizienz in der Produktion verkündet. Gefördert werden innovative Projekte mit Demonstrationscharakter, die materialeffiziente Produktionsprozesse umsetzen, materialintensive Herstellungsverfahren substituieren sowie Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe einsetzen.

Der Förderschwerpunkt berücksichtigt die Umwelteffekte der Rohstoffgewinnung jenseits der Betriebsgrenzen und verfolgt einen Ansatz, der sämtliche Verarbeitungs-, Herstellungs-, Lagerhaltungs- und Transportprozesse von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt als Ergebnis des Produktionsprozesses berücksichtigt und in die Bewertung der Projekte integriert.

Der Förderschwerpunkt „Materialeffizienz in der Produktion“ richtet sich sowohl an kleine und mittelständische Unternehmen als auch an Großunternehmen aus folgenden Bereichen:

  • Industrien, die Steine und Erden als Rohstoffe haben,
  • Industrien, die Eisen und Stahl sowie Nichteisenmetalle herstellen und verarbeiten,
  • Industrien, die Naturstoffe verarbeiten (u. a. Papier, Leder, Nahrungsmittel) sowie
  • Industrien, die chemische Stoffe und Kunststoffe verarbeiten.

Die Förderung erfolgt entweder

  • mit einem Zinszuschuss zur Verbilligung eines Kredites von bis zu 70% der förderfähigen Ausgaben

oder

  • mit einem Investitionszuschuss von bis zu 30% der förderfähigen Ausgaben.

Die Art der beantragten Förderung ist anzugeben. Die zuwendungsfähigen Ausgaben und die jeweilige Förderhöhe werden von der KfW Bankengruppe in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt ermittelt. Grundlage für die Förderhöhe sind die für die Durchführung des Projektes erforderlichen Ausgaben. Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben können gehören: Bauliche, maschinelle oder sonstige Investitionen einschließlich der Erweiterung und Verbesserung von Anlagen oder Einrichtungen, die funktionaler Bestandteil des Demonstrationsvorhabens sind, Kosten der Inbetriebnahme von Anlagen oder Einrichtungen, soweit es sich nicht um regelmäßig anfallende Betriebskosten handelt sowie Gutachten oder Messungen, sofern sie Voraussetzung für die Durchführung bzw. für den Nachweis des Erfolges des Vorhabens sind.

Die Projektskizze muss bis zum 30. September 2013 bei der KfW Bankengruppe eingegangen sein. Bis zum 31. Januar 2014 wird die Bewertung der Projektskizzen abgeschlossen und bei positivem Ergebnis die Aufforderung zur Antragstellung erfolgen.

Quelle: BMU

Bayern fördert Investitionen im ländlichen Raum mit über 137 Millionen Euro ins Jahr 2013


 Mit 137 Millionen Euro geht das Bayerische Wirtschaftsministerium heuer an den Start, um Investitionen bayerischer Unternehmen zu fördern, die neue Arbeitsplätze schaffen oder bestehende sichern. „Wir nehmen den Schwung des erfolgreichen Jahres 2012 ungebremst mit ins Jahr 2013. Mit voller Kraft bringen wir weiterhin zielgerichtet und erfolgreich Arbeit zu den Menschen in Bayern“, freut sich Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und fügt hinzu: „Das Ziel der Vollbeschäftigung 2015 in ganz Bayern haben wir fest im Blick.“

Über 70 Prozent der Fördergelder gehen weiterhin in die drei ostbayerischen Regierungsbezirke Niederbayern, Oberpfalz und Oberfranken. Auch in diesem Jahr fließen 95 Prozent der Mittel in den ländlichen Raum.

Zeil: „Arbeitsplätze im ländlichen Raum sichern Bayerns Zukunft“

Auf Vorschlag des Wirtschaftsministers hat der Landtag im Doppelhaushalt 2013/14 die Mittel für die Regionalförderung um jährlich 20 Millionen Euro aufgestockt. Zehn Millionen Euro sind vorgesehen, um dem weiterhin hohen Bestand an Zuschussanträgen der Unternehmen begegnen zu können. Mit weiteren zehn Millionen Euro wird in den Gebieten, die vom demografischen Wandel besonders betroffen sind, die Mindestinvestitionsgrenze auf 200.000 Euro abgesenkt. Dabei handelt es sich um die bisherigen Vorranggebiete Demografie sowie ab sofort auch die Landkreise Miltenberg, Schweinfurt, Rottal-Inn und Passau sowie die Städte Passau und Schweinfurt. In diesen Fördergebieten werden bei förderwürdigen Vorhaben die beihilferechtlich zulässigen Höchstfördersätze weitgehend ausgeschöpft, um zusätzliche Investitionsanreize zu setzen. So werden dort gezielt und verstärkt neue Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gesichert. „Auf diese Weise wirken wir aktiv einer Abwanderung entgegen“, bekräftigt Zeil. Der Freistaat stellt hierfür im Rahmen seines Zukunftsprogramms ‚Aufbruch Bayern‘ jetzt jährlich 45 Millionen Euro bereit.

Ab sofort ist die Förderung von Investitionen auch in den so genannten ‚Verdichtungsräumen‘ des bisherigen Landesentwicklungsprogramms möglich. Lediglich der erweiterte Großraum München wird im Rahmen der gewerblichen Regionalförderung weiterhin als wirtschaftsstarker Raum nicht berücksichtigt. „Wir wollen gezielt die wirtschaftlich schwächeren Regionen Bayerns voran bringen“, unterstreicht der Minister.

Quelle: Bayerisches Wirtschaftsministerium

KfW legt neues Beteiligungsprogramm für Wachstum, Innovation und Nachfolge (WIN) auf


FÖRDERZIEL

Die KfW stellt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland Beteiligungskapital zur Deckung ihres Finanzierungsbedarfs für die Realisierung von Wachstums-, Innovationsvorhaben und Nachfolgeregelungen zur Verfügung. Die Beteiligung der KfW erfolgt stets zusammen mit einem weiteren Beteiligungsgeber (Leadinvestor).

WER KANN ANTRÄGE STELLEN?

Das Programm richtet sich an etablierte Kapitalgesellschaften, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens 10 Jahren am Markt aktiv sind (Aufnahme der Geschäftstätigkeit), in der Regel einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro und ein nachhaltig ausgeglichenes Betriebsergebnis aufweisen.

Von einer Förderung ausgeschlossen sind:
  • Börsennotierte Unternehmen
  • Unternehmen die bereits über ein haftungsfreigestelltes Förderprogramm der KfW finanziert sind.
  • Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der Europäischen Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten. Vertiefende Informationen finden Sie im KfW-Merkblatt „Unternehmen in Schwierigkeiten“, Bestellnummer 600 000 0193.
  • Umschuldungen bereits abgeschlossener und durchfinanzierter Vorhaben.
  • Eine reine Ablösung bisheriger Finanzinvestoren (sog. Secondary Transaktionen).
  • Eine Kofinanzierung von Leadinvestoren, die zum Zeitpunkt der ersten Antragstellung bereits an dem KMU beteiligt sind.
  • Eine Kofinanzierung von Leadinvestoren mit mehrheitlich öffentlichen Gesellschaftern sowie Beteiligungskapitalgebern, deren Beteiligung einen Beihilfewert hat.
  • Finanzierungen bei denen der Leadinvestor unter Einbeziehung der KfW-Beteiligung 50 % oder mehr der Unternehmensanteile bzw. der Stimmrechte hält.

WAS WIRD GEFÖRDERT?

Die Beteiligung dient der Deckung des Finanzierungsbedarfs eines Unternehmens für die Realisierung von Wachstums-, Innovationsvorhaben oder Nachfolgeregelungen

  • Eine Mitfinanzierung im Rahmen einer Nachfolgeregelung / Unternehmensübernahme (z. B. MBO oder MBI) oder eines Gesellschafterwechsels ist in der Regel nur unter folgenden Einschränkungen möglich: a) Verbindung mit einer Wachstums- und/oder Innovationsfinanzierung, b) Überwiegender Anteil der bereitgestellten Mittel zur Stärkung der Eigenmittelbasis verbleiben im Unternehmen und c) Nachweis einer nachhaltigen Kapitaldienstfähigkeit.

BETEILIGUNG

  • Wesentliche Beteiligungsvoraussetzung ist, dass sich ein privater Leadinvestor parallel zur KfW an dem KMU beteiligt. Die KfW geht dabei Beteiligungen in Höhe von bis zu 50 % des Gesamtbeteiligungsbetrages und grundsätzlich zu wirtschaftlich gleichen Konditionen („pari passu„) wie der jeweilige Leadinvestor ein, wobei die „wirtschaftliche Gleichheit“ von der KfW zu prüfen ist. Die KfW und der Leadinvestor bzw. dessen Management-Gesellschaft schließen einen Kooperationsvertrag ab, der die Einzelheiten der Investitionen regelt. In der Regel beteiligt sich die KfW nicht an der Geschäftsführung des KMU.
  • Die Beteiligungsform der KfW richtet sich vorrangig nach der Beteiligungsform des Leadinvestors.
  • Innerhalb des Höchstbetrages kann die KfW unter anderem offene Beteiligungen, stille Beteiligungen, Gesellschafterdarlehen sowie auch Kombinationen verschiedener Beteiligungsformen eingehen. Über die Zusammensetzung der Beteiligungsformen und der Beteiligungskonditionen wird jeweils im Einzelfall entschieden.
  • Der Eigenanteil der Beteiligungsgesellschaft in Höhe von mindestens 50 % des Gesamtbeteiligungsbetrages darf nicht mit Hilfe von öffentlichen Mitteln rückgarantiert werden.

KREDITBETRAG

Die maximale Investitionshöhe der KfW ist für ein KMU auf 5 Mio. Euro begrenzt. Im Rahmen dieses Höchstbetrages können mehrere Finanzierungsrunden begleitet werden. Der Mindestbetrag liegt in der Regel bei 500.000 Euro.

LAUFZEIT

Die Dauer der Beteiligung der KfW richtet sich grundsätzlich nach der Laufzeit der Beteiligung des Leadinvestors.

BEREITSTELLUNG

  • Die Auszahlungen der KfW erfolgen grundsätzlich in anteilig gleicher Höhe und zum gleichen Zeitpunkt wie die Auszahlungen des Leadinvestors.
  • Vor Auszahlung muss die Gesamtfinanzierung der Finanzierungsrunde gesichert sein.

WER KANN ALS LEADINVESTOR AUFTRETEN?

  • Natürliche und juristische Personen, die Unternehmen Beteiligungskapital zur Verfügung stellen.
  • Die KfW prüft die Zulassung als Leadinvestor.

Das Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung unterstützt bei der Erstellung des Konzeptes und der Anträge.

Quelle: KfW

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