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Zinswende – warum erhöht die KfW die Konditionen?


Zinserhöhung in den Förderprogrammen der KfW Bankengruppe. Ab dem 21.09.2012 gelten neue Zinskonditionen in folgenden Programmen:

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Gründerkredit – StartGeld (67)
  • ERP-Gründerkredit – Universell (68)
  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (47)
  • ERP-Regionalförderprogramm (62, 72)

Nachrangkapital für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Kapital für Gründung (58)

Mezzanines Kapital

  • KfW-Unternehmerkredit KMU-Fenster – Fremdkapitaltranche (48), Nachrangtranche (49)

Beteiligungskapital für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Beteiligungsprogramm (100, 104)

Finanzierung von Umweltinvestitionen

  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 274)

Über die Hintergründe lässt sich nur spekulieren. An gestiegenen Refinanzierungskosten wird es ja wohl nicht liegen..

Quelle: KfW

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KfW strukturiert Unternehmerkredit neu – KMU erhalten Nachrangkapital


Kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Eigenkapitalbasis als Voraussetzung für den Zugang zu Finanzierungen zu erhöhen. Über die Innenfinanzierung ist das nur beschränkt möglich.

Eine attraktive Möglichkeit ist der neue Unternehmerkredit der KfW. Ab 1. April 2011 erhalten KMU für Investitionen ein nicht zu besicherndes Nachrangdarlehen bis zu 1 Mio. EUR. Das Nachrangdarlehen ist wirtschaftliches Eigenkapital und erhöht damit die für das Rating maßgebliche Eigenkapitalquote. Dadurch erhalten auch Unternehmen eine Finanzierung, die nicht über genügend bankübliche Sicherheiten verfügen.

In der nachfolgenden Unterlage habe ich die wesentlichen Eckdaten zusammengefasst:

Die Vorteile des neuen KfW-Unternehmerkredits auf einen Blick:

  • Verbilligte Konditionen für KMU
  • Sichere Kalkulation: Grundlage durch langfristige Zinsbindung
  • Bis zu 100 % Finanzierung für Investitionen
  • Tilgungsfreie Anlaufzeiten von 2 bzw. 7 Jahren
  • Das durchleitende Kreditinstitut wird von der Haftung für die Nachrangtranche freigestellt
  • Sie stellen für die Nachrangtranche keine Sicherheiten
  • Eigenkapitalähnliche Funktion durch Nachrangtranche
  • Kombination mit anderen Finanzierungsmittel ist möglich

Bei Fragen nehmen Sie einfach Kontakt auf!

Sie benötigen Betriebsmittel um die Krise zu bewältigen


Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschlechtert den Kreditzugang

Ihr Unternehmen gerät aufgrund der Turbulenzen auf den Märkten in Schwierigkeiten. Ihre Bonität verschlechtert sich, die verfügbaren Sicherheiten sind bereits ausgeschöpft. Für viele Unternehmen führt dies zunehmend zu einer Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen. Es wird immer schwieriger, Kredite zu bekommen, und wer eine Zusage erhält, muss tendenziell mehr bezahlen.

Die Konjunkturpakete des Bundes und der Länder

Um die Liquiditätsversorgung der Unternehmen zu verbessern, wurden durch die Bundesregierung Konjunkturpakete aufgelegt und in Bayern ein Mittelstandsschirm gespannt.

Gefördert werden

  • alle Investitionen, die einer mittel- und langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen
  • Betriebsmittel einschließlich Warenlager sowie sonstiger Liquiditätsbedarf – zum Beispiel durch Anschlussfinanzierungen bzw. Prolongationen
  • bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. der Betriebsmittel

Öffentliche Finanzierungsprogramme

Im KfW-Sonderprogramm wird für die Hausbanken eine Haftungsfreistellung bei Investitionen bis zu 90 % und für Betriebsmittel bis zu 60 % angeboten. Durch diese Risikoentlastung wird den Hausbanken die Kreditvergabe erleichtert.

Wurde bereits ein Konzept zur Bewältigung der Krise erarbeitet, kann mit Hilfe eines Akutkredits die finanzielle Schieflage beseitigt werden. Damit können die überhöhten kurzfristigen Verbindlichkeiten in langfristiges Fremdkapital zinsgünstig umgeschuldet werden.

Betriebsmittelkredite sind gerade in konjunkturell problematischen Perioden unersetzlich. Deshalb haben die Förderbanken den maximalen Bürgschaftssatz von 50 auf 80 % angehoben.

Turn Around Beratung

Ein qualifizierter Berater steht dem Unternehmen zu wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen zur Verfügung. Das Beraterhonorar wird durch einen Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.


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