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Macht das Sinn? KfW erhöht Zinsen für Unternehmen und senkt sie für private Immobilienkredite


Zinserhöhung und gleichzeitige Zinssenkung in den Förderprogrammen der KfW Bankengruppe

Ab dem 30.11.2012 erhöht die KfW die Zinskonditionen in folgenden gewerblichen Programmen:

  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (37, 47)
  • KfW-Unternehmerkredit KMU-Fenster – Fremdkapitaltranche (48)
  • BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 274)

Gleichzeitig werden die Zinskondition für die Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Investitionen im Programm KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) gesenkt.

Mir stellen sich die Fragen:

  • Haben sich die Refinanzierungskosten der KfW verändert?
  • Welchen Sinn macht diese Politik vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage?
  • Wirkt sich hier schon die Abschöpfung der KfW-Gewinne durch die Bundesregierung aus?

Trotz der Kritik an dieser Entscheidung können sich viele Unternehmen mit Signalzinsen ab 1 % p.a. finanzieren. Unterstützung bei allen Fragen erhalten Sie beim Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung.

Quelle: KfW

Zinswende – warum erhöht die KfW die Konditionen?


Zinserhöhung in den Förderprogrammen der KfW Bankengruppe. Ab dem 21.09.2012 gelten neue Zinskonditionen in folgenden Programmen:

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Gründerkredit – StartGeld (67)
  • ERP-Gründerkredit – Universell (68)
  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (47)
  • ERP-Regionalförderprogramm (62, 72)

Nachrangkapital für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Kapital für Gründung (58)

Mezzanines Kapital

  • KfW-Unternehmerkredit KMU-Fenster – Fremdkapitaltranche (48), Nachrangtranche (49)

Beteiligungskapital für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Beteiligungsprogramm (100, 104)

Finanzierung von Umweltinvestitionen

  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 274)

Über die Hintergründe lässt sich nur spekulieren. An gestiegenen Refinanzierungskosten wird es ja wohl nicht liegen..

Quelle: KfW

BMWi: 6,179 Mrd. € für Investitionen in Wachstum und Innovation


English: Dr. Philipp Rösler, Minister for Econ...

English: Dr. Philipp Rösler, Minister for Economics, Labour and Transport, Deputy Prime Minister of the Federal State Lower Saxony, Germany Deutsch: Portrait von Dr. Philipp Rösler, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Stv. Ministerpräsident des Landes Niedersachsen (Photo credit: Wikipedia)

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Haushalts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für das Jahr 2013 beschlossen. Er beläuft sich auf insgesamt rund 6,179 Mrd. Euro (2012: 6,107 Mrd. Euro). Der Haushalt des BMWi verbleibt damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Als neues Instrument soll ein Investitionszuschuss für Wagniskapital eingeführt werden, um die Finanzierungssituation junger, innovativer Unternehmen nachhaltig zu verbessern. Hierfür stehen in den nächsten 4 Jahren 150 Mio. Euro bereit. Um 33 Mio. Euro angehoben wird ab dem kommenden Jahr – entsprechend der im Bundeshaushalt 2012 begonnenen Verstetigung – auch der Ansatz der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) als bewährtes regionalpolitisches Investitionselement.

Zu den einzelnen Politikbereichen:

Innovation, Technologie und Neue Mobilität

Innovationsförderung und -beratung
Schwerpunkt der Förderung des innovativen Mittelstandes ist das technologieoffene Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Dessen Volumen steigt gegenüber 2012 nochmals auf mehr als 500 Mio. Euro an. Den neuen Ländern sollen 40 % dieser Mittel zugute kommen.

Das Beratungsprogramm go-Inno unterstützt mit mehr als 14 Mio. Euro kleine und mittlere Unternehmen bei Produkt- und Prozessinnovationen sowie bei der Reduzierung von Kosten für Rohstoffe und Material in Form von Gutscheinen für speziell ausgerichtete Beratungen.

Forschungsinfrastruktur
Für die Unterstützung der Forschungsinfrastruktur für den Mittelstand stehen fast 200 Mio. Euro zur Verfügung. Damit werden zum einen vorwettbewerbliche Forschungsaufgaben mit hohem Umsetzungspotenzial unterstützt und zum anderen Projekte gemeinnütziger externer Forschungseinrichtungen in den neuen Ländern, die keine staatliche Grundfinanzierung erhalten.

Technologie- und Innovationstransfer
Unter der Dachmarke TuIT wird mit fast 30 Mio. Euro der Technologie- und Innovationstransfer unterstützt. Hierzu gehören beispielsweise die Patentinitiative SIGNO sowie die Förderung des Normenwesens.

Neue Mobilität
In den Bereichen Maritime Wirtschaft und Verkehrstechnologien werden die FuE-orientierten Programme kontinuierlich fortgeführt, insgesamt sind 2013 hierfür Mittel von rd. 106 Mio. Euro vorgesehen, davon gut 58 Mio. Euro für Verkehrstechnologien.

Luft- und Raumfahrt DLR
Für die Forschungsförderung der technologieintensiven Luftfahrtindustrie sind 2013 insgesamt rund 156 Mio. Euro vorgesehen. Für Zusagen im Rahmen des fünften Luftfahrtforschungsprogramms stellt der Bund in den kommenden Jahren bis zu 170 Mio. Euro bereit, um in der zivilen Luftfahrtindustrie international wettbewerbsfähige Forschungsrahmenbedingungen und einen Beitrag zur Sicherung hochqualifizierter Arbeitsplätze in Deutschland zu gewährleisten.

Zur Absicherung von Ausfallrisiken bei der Förderung von Entwicklungskosten in der zivilen Ausrüstungsindustrie durch verzinsliche, verkaufsabhängig rückzahlbare Darlehen sind Mittel in Höhe von 6 Mio. Euro veranschlagt. In Übereinstimmung mit den internationalen Verpflichtungen soll die deutsche Luftfahrtindustrie einschließlich EADS/Airbus/ECD weiterhin mit einer anteiligen Finanzierung von Entwicklungsprogrammen neuer Luftfahrzeuge unterstützt werden.

In der Raumfahrt stehen inklusive der Grundfinanzierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) (einschließlich der Forschungsfelder Luftfahrt, Energie und Verkehr) 2013 über 1,24 Mrd. Euro zur Verfügung. Für das nationale Weltraumprogramm sind für 2013 272 Mio. Euro veranschlagt (2012: 270 Mio. Euro). Die Mittel für die internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Weltraumorganisation ESA werden 2013 nochmals gesteigert (639 Mio. Euro ggü. 619 Mio. Euro in 2012).

Informations- und Kommunikationstechnologien
Der Ansatz für Informations- und Kommunikationstechnologien liegt 2013 bei rund 72 Mio. Euro. Schwerpunkte sind die Entwicklung neuer, auf Konvergenz beruhender IKT-Anwendungen und Dienste sowie die Einführung und Verbreitung moderner IKT-Anwendungen in mittelständischen Betrieben und im Handwerk. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Thema IT-Sicherheit.

Mittelstand: Gründen, Wachsen, Investieren

Gründerland Deutschland
Mit insgesamt 83 Mio. Euro werden innovative Unternehmensgründungen unterstützt. Mit dem Förderprogramm EXIST soll eine Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen etabliert und die Zahl der Ausgründungen aus wissenschaftlichen Einrichtungen erhöht werden.

Die neue Investitionszulage für Business Angel zielt auf eine Stärkung des Wagniskapitalmarktes in Deutschland. Hierfür werden bis 2016 insgesamt 150 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Daneben wird der High-Tech-Gründerfonds, dessen Finanzierung ab 2013 aus dem Wirtschaftsplan des ERP-Sondervermögens (ERP) erfolgen soll, weiterhin Finanzierungen für technologieorientierte Unternehmensgründungen gewähren; aus dem BMWi-Haushalt werden von 2013 bis 2016 zur Unterstützung nur noch feste Zuweisungen an das ERP über insgesamt 65 Mio. Euro geleistet. Für weitere Projekte der Kampagne Gründerland Deutschland stehen 5 Mio. Euro bereit.

Fachkräftesicherung/Berufliche Bildung
Zur Unterstützung der Fachkräftesicherung stehen in 2013 rd. 13 Mio. Euro zur Verfügung. Die 2012 als Teil der Fachkräfteoffensive von BMAS, BMWi und BA gestartete Kampagne zur Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland wird auch in 2013 mit 4 Mio. Euro fortgeführt.

Das Programm Berufliche Bildung (insg. rund 74 Mio. Euro) unterstützt überbetriebliche Lehrgänge im Handwerk sowie die Errichtung, Modernisierung und Ausstattung überbetrieblicher Bildungsstätten der gewerblichen Wirtschaft.

Regionale Wirtschaftsförderung
Für die Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) stehen 2013 insgesamt 569 Mio. Euro zur Verfügung. Zusammen mit der Kofinanzierung der Länder kann ein Bewilligungsrahmen für neue Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft und Maßnahmen zur Verbesserung der kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur von über 1,1 Mrd. Euro in strukturschwachen Regionen mobilisiert werden.

Förderung unternehmerischen Know-hows
Für das neu gebündelte Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ stehen rund 40 Mio. Euro zur Verfügung. Es unterstützt durch verschiedene Maßnahmen kleine und mittlere Unternehmen bei der frühzeitigen Inanspruchnahme von externem, qualifiziertem Know-how zu allen Fragen der Unternehmensführung.

Potenziale in der Dienstleistungswirtschaft
In diesem Titel werden aktuelle Schwerpunkte wie Kultur- und Kreativwirtschaft, Gesundheits- sowie Tourismuswirtschaft zusammengefasst. Dafür stehen 2013 knapp 7 Mio. Euro zur Verfügung.

Energie und Nachhaltigkeit

Energieforschung
Für die Förderung der Energieforschung und damit zur Umsetzung des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung sollen etwa 150 Mio. Euro für 2013 bereit gestellt werden.

Steigerung der Energieeffizienz
Für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, insbesondere die unabhängige Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen und private Verbraucher, stehen für 2013 wieder rund 30 Mio. Euro zur Verfügung.

Auslaufen der Steinkohlesubventionen/Wismut-Sanierung
Für den Steinkohlenbergbau sind im Rahmen der beschlossenen sozialverträglichen Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus einschließlich des Anpassungsgeldes für ausscheidende ältere Beschäftigte Mittel in Höhe von rund 1,281 Mrd. Euro (2012: 1,312 Mrd. Euro) vorgesehen. In Erwartung höherer Erlöse durch höhere Weltmarktpreise für Steinkohle wird bei den Steinkohlehilfen im Finanzplanzeitraum weiterhin ein Minderbedarf von 200 Mio. Euro/Jahr gegenüber den Finanzplafonds im Steinkohlefinanzierungsgesetz angenommen. Die Kohleverständigung vom 7. Februar 2007 wird damit nicht aufgekündigt

Für die weitere Sanierung und Rekultivierung der ehemaligen Uranerzbergbauflächen in Sachsen und Thüringen durch die Wismut GmbH sind für 2013 Mittel in Höhe von 148 Mio. Euro vorgesehen (Steigerung ggü. 2012 beruht im Wesentlichen auf der Veranschlagung zusätzlicher Mittel für die Sanierung von Altstandorten im Freistaat Sachsen).

Chancen der Globalisierung

Erschließung von Auslandsmärkten
Die verschiedenen Maßnahmen zur Exportförderung wurden in einem einzigen „Programm zur Erschließung von Auslandsmärkten“ (81 Mio. Euro) gebündelt. Das neue Programm besteht aus verschiedenen Exportinitiativen, Messebeteiligungen und der Managerfortbildung.

Dienstleistungen der GTAI

Ein wichtiges Standbein ist zudem die Außenwirtschaftsförder- und Standortmarketinggesellschaft des Bundes, Germany Trade and Invest (GTAI). Hierfür sowie für das Netzwerk der Auslandshandelskammern sind rd. 55 Mio. Euro vorgesehen.

Energie- und Klimafonds (EKF)
Die Förderaktivitäten des BMWi werden 2013 durch zusätzliche Mittel von insgesamt rund 421,5 Mio. Euro aus dem EKF ergänzt. Hier stehen für Energieeffizienzforschung rund 57 Mio. Euro, für den Energieeffizienzfonds rund 227 Mio. Euro, für Elektromobilität rund 129,5 Mio. Euro und für Internationale Energie- und Rohstoffpartnerschaften 8 Mio. Euro bereit. Die Förderung durch Zuschüsse an stromintensive Unternehmen zum Ausgleich von emissionshandelsbedingten Strompreiserhöhungen (Strompreiskompensation) erfolgt für 2013 nachschüssig erst in 2014.

Quelle: BMWi

Erneute Zinssenkung: KfW verbilligt Kredite um 557 Mio. €


Die Zinsen folgender KfW-/ERP-Förderprogramme werden ab dem 02.04.2012 gesenkt:

  • KfW-Umweltprogramm (Pr. 240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (Pr. 242, 243, 244)
  • ERP-Innovationsprogramm (Pr. 180-185, Pr. 190-195)

Für kleine Unternehmen in den alten Bundesländern beginnen jetzt die Konditionen für 10jährige Laufzeiten

  • im ERP-Innovationsprogramm bei 1,2 %
  • KfW-Energieeffizienzprogramm 1,45 %
  • und im KfW-Umweltprogramm 1,65 %

Zweitbestes Ergebnis in der Geschichte der KfW sorgt für Spielräume

Die Zinssenkung fällt zusammen mit der Bekanntgabe des zweitbesten Ergebnisses in der Geschichte der KfW. Die KfW Bankengruppe hat im Jahr 2011 ein Gesamtfördervolumen von 70,4 Mrd. EUR erzielt gegenüber ursprünglich erwarteten 66 Mrd. EUR. Nach einem Volumen von 63,9 Mrd. EUR im Jahr 2009 sowie einem im Zuge der Konjunkturprogramme auf 81,4 Mrd. EUR ausgeweiteten Fördervolumen im Jahr 2010 steuert die KfW damit ihre Fördertätigkeit wieder auf einen moderaten und langfristig qualitativen Wachstumskurs. Fast ein Drittel des Fördervolumens 2011 floss in den Klima- und Umweltschutz.

Die KfW profitiert wie in den Vorjahren von guten Refinanzierungsmöglichkeiten aufgrund ihrer erstklassigen Bonität und des allgemein günstigen Zinsumfelds mit im kurzfristigen Bereich sehr niedrigen Zinssätzen. Die im Förderkreditgeschäft gewährten Zinsverbilligungsleistungen bewegen sich mit 557 Mio. EUR auf dem hohen Niveau des Vorjahres (558 Mio. EUR).

Nutzen Sie die attraktiven Fördermöglichkeiten aus! Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an das Steinbeis Beratungszentrum für Technologieförderung & Projektfinanzierung.

Quelle: KfW

KfW beteiligt sich an Sozialunternehmen


Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führte die KfW zu Beginn des Jahres ein Förderprogramm zur Finanzierung von Sozialunternehmen ein. Im Rahmen des neuen Programms wird Beteiligungskapital für Sozialunternehmen bereit gestellt.

Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die mit einem unternehmerischen Ansatz und mit einem innovativen Geschäftsmodell gesellschaftliche Probleme (z. B. in den Bereichen Bildung, Familie, Umweltschutz, Armutsbekämpfung, Integration) lösen wollen. Dies muss Kerngeschäft des Sozialunternehmens sein. Ziel dieser Sozialunternehmen ist es, mit einem mittel- bis langfristig sich selbsttragenden Geschäftsmodell eine hohe soziale Rendite zu erzielen. Das antragstellende Sozialunternehmen muss zum Zeitpunkt der Beteiligung in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (AG, GmbH, KGaA, gGmbH, gAG) organisiert sein, seinen Betriebssitz in Deutschland haben und sich mehrheitlich im Eigentum natürlicher Personen und / oder juristischer Personen des Privatrechts befinden. Mit dem neuen Förderprogramm sollen Sozialunternehmen in der Wachstumsphase erreicht werden, deren Geschäftsmodell sich bereits in der Praxis bewährt hat und die nun expandieren möchten. Gründungen können nicht mitfinanziert werden.

Die KfW stellt für Wachstumsfinanzierungen gemeinsam mit einem Partnerinvestor (z. B. Fonds, Business Angels oder Stiftungen) das erforderliche Eigenkapital zur Verfügung (u. a. offene Beteiligung, stille Beteiligung, Gesellschafterdarlehen – auch Kombinationen dieser Beteiligungsformen). In diesem Co-Investoren-Modell kann das Engagement des Partnerinvestors von der KfW in gleicher Höhe und zu gleichen Konditionen im Einzelfall bis zu einem Betrag von 200.000 EUR ergänzt werden.

Der Steckbrief zum Programm

Sie sind ein kleines oder mittleres Sozialunternehmen. Ihr unternehmerischer Ansatz und Ihr innovatives Geschäftsmodell haben sich bereits in der Praxis bewährt. Sie möchten nun expandieren. Decken Sie Ihren Finanzierungsbedarf mit Beteiligungskapital eines Partnerinvestors und der KfW.

Ihr Nutzen

  • partnerschaftliche Wachstumsfinanzierung
  • unbefristete Beteiligung ohne Besicherung
  • einfache Vertragsstruktur

Wer wird gefördert? 

Sie sind als Kapitalgesellschaft organisiert und tragen mit Ihren innovativen Produkten oder Dienstleistungen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme bei, z. B. in den Bereichen Bildung, Familie, Umwelt, Armutsbekämpfung oder Integration. Ihr Geschäftsmodell trägt sich mittelundlangfristig selbst.

Was wird gefördert?

Die Beteiligung dient der Deckung des Finanzierungsbedarfs Ihres innovativen Sozialunternehmens in der Wachstumsphase.

Zu welchen Bedingungen wird gefördert?

Die KfW beteiligt sich gemeinsam mit einem Partnerinvestor an Ihrem Unternehmen. Die Form und die Konditionen der Beteiligung orientieren sich an denen des Partnerinvestors. Die KfW wird nicht in der Geschäftsführung tätig. Partnerinvestor kann eine bei der KfW akkreditierte Beteiligungsgesellschaft, aber auch eine natürliche oder juristische Person, wie ein Business Angel oder eine Stiftung, sein.

Wie und in welchem Umfang wird gefördert?

Die KfW-Beteiligung kann bis zu 50 % des Gesamtbeteiligungsbetrags ausmachen. Der Höchstbetrag liegt bei 200.000 Euro, der Mindestbetrag in der Regel bei 50.000 Euro. Ihren Antrag auf Beteiligung stellen Sie bei der KfW zusammen mit einer Erklärung Ihres Partnerinvestors zur Übernahme einer eigenen Beteiligung. Nicht gefördert werden Gründungen, Umschuldungen, Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten sowie Unternehmen, in denen der Partnerinvestor nach der ersten Finanzierungsrunde mit KfW-Beteiligung mehr als 49 % der Anteile hält.

Quelle: KfW

Krise ade: KfW sagt solides Wachstum voraus


„Wir sehen gute Chancen, dass die deutsche Wirtschaft die momentane Schwächephase zügiger als erwartet überwinden kann.“ (Dr. Norbert Irsch)

Nach dem Rückgang im Schlussquartal 2011 wird das deutsche BIP im Jahr 2012 bereits im 1. Quartal wieder leicht um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal wachsen. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem Realwachstum von 1,2 Prozent. 2013 dürfte das BIP dann sogar um kräftige 1,9 Prozent zulegen.

Treiber dieser soliden Entwicklung ist die graduelle Aufhellung der Weltwirtschaft, vor allem aber die Renaissance der Binnennachfrage. Der Aufschwung ist allerdings anfällig für Rückschläge, wobei von der Schuldenkrise in Euroland noch immer die größten Risiken ausgehen.

Quelle: KfW

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