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Elektromobilität: Adaptive City Mobility wird zum Leuchtturmprojekt der Bundesregierung ernannt


ACM Leuchtturm Elektromobilität (2)Die Bundesregierung hat das Forschungsvorhaben „Adaptive City Mobility“ zu einem Leuchtturmprojekt der Bundesregierung im Bereich der Elektromobilität ernannt. Die Bundesregierung wird die Ernennung bei der „Nationalen Konferenz Elektromobilität – stark im Markt“ am 15./16. Juni 2015 in Berlin offiziell bekanntgeben.

Die Verleihung der Leuchtturmeigenschaft ist ein sichtbarer Ausdruck der strategischen Bedeutung, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) dem Projekt „Adaptive City Mobility“ im Rahmen des Förderschwerpunkts „IKT für Elektromobilität“ beimisst.

Die Wahl zu einem Leuchtturmprojekt ist ein „Gütesiegel“ für besonders wichtige Innovationen, die einen bedeutenden Beitrag zum technologischen Fortschritt oder zur Kostensenkung in der Elektromobilität leisten.

Die Projektpartner können optimistisch sein: Bisher liegen die Kosten für die eFlotte unter den derzeitigen Kosten bei Verbrennungsmotoren. Das Projekt zeigt: Technologieförderung erfordert auch neue Geschäftsmodelle. Steinbeis unterstützt hier entscheidend. Das bestätigt Paul Leibold, Koordinator des Verbundprojektes:

„Bei komplexen Innovationsvorhaben empfehle ich die Begleitung durch die erfahrenen Spezialisten des Steinbeis-Beratungszentrums Technologieförderung & Projektfinanzierung. Deren Kompetenzen tragen wesentlich zum Erfolg des Projektes bei. Neben den fachlichen Kompetenzen verstand das Zentrum die Interessen der Verbundpartner immer wieder auf das gemeinsame Ziel auszurichten.“

Weitere Informationen stehen auf der Internetpräsenz des Vorhabens „Adaptive City Mobility“ (ACM) zur Verfügung.

Zum Hintergrund: Das Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung begleitet seit seit 2012 das Konsortium in Fragen des Geschäftsmodells und der Finanzierung.

Quellen: Steinbeis, ACM, BMWi

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350 Mio. € für die „Green Economy“


Die Forschungsagenda „Green Economy“ soll Wissenschaft und Wirtschaft zusammen bringen, um den Klimawandel zu stoppen und langfristig neue Arbeitsplätze zu schaffen. Für die Forschungsagenda stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis zum Jahr 2018 insgesamt 350 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Inhalte der Forschungsagenda sind vielfältig. Sie reichen von der Nutzung von Biomasse als Grundlage für neue Kunststoffe über die Vernetzung der Energieversorgungssysteme (Strom, Wärme, Gas), dem Einsatz von CO2 für chemische Produkte, dem Recycling seltener Rohstoffe bis hin zur Erforschung der Wirkung neuer energieeffizienter Technologien auf das Konsumverhalten.
Zu ausgewählten Themen in den Handlungsfeldern werden nun in einer ersten Pilotphase Maßnahmen konkretisiert und umgesetzt. Ziel ist dabei auch, das Bild der Green Economy weiterzuentwickeln und den Handlungskontext kontinuierlich zu erweitern.

Dieser Agenda gehen verschiedene Workshops voraus, in denen mit Fachleuten und Stakeholdern u.a. aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften Forschungsthemen diskutiert wurden.

Quelle: DIHK, BMBF

Macht das Sinn? KfW erhöht Zinsen für Unternehmen und senkt sie für private Immobilienkredite


Zinserhöhung und gleichzeitige Zinssenkung in den Förderprogrammen der KfW Bankengruppe

Ab dem 30.11.2012 erhöht die KfW die Zinskonditionen in folgenden gewerblichen Programmen:

  • KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (37, 47)
  • KfW-Unternehmerkredit KMU-Fenster – Fremdkapitaltranche (48)
  • BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 274)

Gleichzeitig werden die Zinskondition für die Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Investitionen im Programm KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) gesenkt.

Mir stellen sich die Fragen:

  • Haben sich die Refinanzierungskosten der KfW verändert?
  • Welchen Sinn macht diese Politik vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage?
  • Wirkt sich hier schon die Abschöpfung der KfW-Gewinne durch die Bundesregierung aus?

Trotz der Kritik an dieser Entscheidung können sich viele Unternehmen mit Signalzinsen ab 1 % p.a. finanzieren. Unterstützung bei allen Fragen erhalten Sie beim Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung.

Quelle: KfW

Das 2-Tranchen-Modell des ERP-Innovationsprogramms

KfW senkt erneut Zinsen im ERP-Innovationsprogramm


Die Zinsen im ERP-Innovationsprogramm werden ab dem 01.02.2012 erneut gesenkt. Die Zinskonditionen fallen damit auf ein historisches niedriges Niveau. Innovative Unternehmen erhalten jetzt eine reine Fremdkapitalfinanzierung schon ab 1,35 % in den neuen Ländern und ab 1,6 % in den alten Bundesländern (vgl. nachfolgende Tabelle).

Das ERP-Innovationsprogramm stellt besonders günstige Mittel für die langfristige Finanzierung von Innovationsvorhaben zur Verfügung. In der Regel läuft dieses Programm 10 Jahre zu festen Konditionen. Darüber hinaus gibt es eine Variante mit einem Nachrangdarlehen. Nachrangdarlehen werden unbesichert vergeben, sie gelten als wirtschaftlich als Eigenkapital und verbessern dadurch das Rating. Nachfolgend die Finanzierungsstruktur im ERP-Innovationsprogramm:

Das 2-Tranchen-Modell des ERP-Innovationsprogramms

Die Vorteile des ERP-Innovationsprogramm auf einen Blick:

  • Zinsgünstige Finanzierung mit ERP-Mitteln
  • Sichere Kalkulation: Grundlage durch festen Zinssatz für 10 Jahre
  • Bis zu 100 % Finanzierung in der FuE-Phase
  • Tilgungsfreie Anlaufzeiten von 2 bzw. 7 Jahren
  • Das durchleitende Kreditinstitut wird von der Haftung für die Nachrangtranche freigestellt
  • Sie stellen für die Nachrangtranche keine Sicherheiten
  • Eigenkapitalähnliche Funktion durch Nachrangtranche

Wirkungsvolle Unterstützung bei der Erstellung der Konzepte und der Durchsetzung bei Haus- und Förderbank erhalten Sie durch das Steinbeis Beratungszentrum.

Quellen: KFW, Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung


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