Schlagwort-Archiv: Zuschuss

PV-Batteriespeicher werden mit 30 Mio. € gefördert


 Am 1. März startet das neue Programm zur Förderung von PV-Batteriespeichern. Mit 30 Mio. Euro bis Ende 2018 werden so Investitionen in Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer PV-Anlage installiert und an das elektrische Netz angeschlossen werden, gefördert. Ziel ist, die Systemdienlichkeit zu stärken und Kostenreduktionen bei den Speichertechnologien stärker abzubilden. So fördert und fordert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die stärkere Systemverantwortung der Erneuerbaren Energien sowie eine systemdienliche Speicherentwicklung bei der Industrie. Das bereits in der Vergangenheit erfolgreiche Förderprogramm wird somit neu ausgerichtet und zukunftsfähig.

Um Netze zu entlasten und höhere Standards bei Batteriespeichern zu setzen, dürfen geförderte Anlagen künftig lediglich die Hälfte der Spitzenleistung einer PV-Anlage ins Netz speisen, der Rest kann in der Batterie zwischengespeichert werden. Die Förderung erfolgt über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit Tilgungszuschüssen für Kredite und wird an die Kostenreduktionen bei den Batteriesystemen angepasst. Das BMWi wird die Entwicklung von Batteriespeichersystemen weiter beobachten und das Speicher-Monitoring über die Laufzeit des neuen Programms hinaus fortführen.

Im Rahmen des ausgelaufenen Programms hatte die KfW ein Förderbudget von ca. 60 Mio. Euro für ca. 19.000 Zusagen ausgeschüttet und damit Investitionen in Höhe von ca. 450 Mio. Euro angestoßen.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.speichermonitoring.de undhier (PDF: 60 KB).

Die Förderbekanntmachung wird in den kommenden Wochen in der amtlichen Fassung im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Quelle: BMWi

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Eurostars mit 50 % Erfolgsquote


Das für Eurostars zuständige Bundesforschungsministerium stellt seit 2014 mehr Mittel zur Verfügung. Die Erfolgsquote für Antragsteller beträgt seitdem etwa 25 %, zum vergangenen Stichtag waren es sogar knapp 50  %. Eurostars ist ein Förderprogramm für forschende KMU, die gemeinsam mit mindestens einem Partner aus einem weiteren Eurostars-Land Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen möchten. Ziel ist die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung.

Am 18. Februar 2016 findet der bereits fünfte Stichtag zur Antragseinreichung von Eurostars 2 statt. Der sechste Stichtag ist der 15. September 2016. Die Teilnahme deutscher Antragsteller ist ungebrochen hoch.

Zu geringe Mittel im KMU-Instrument führen zu sehr geringen Erfolgsquoten

Zum 17. September 2015 wurden insgesamt 960 Anträge für die Phase 2 eingereicht und 945 Anträge evaluiert. Die Europäische Kommission hat von den 373 Anträgen, welche die Mindestpunktzahl erreicht haben, 33 Anträge (Erfolgsquote 3,5 %) mit 38 teilnehmenden Einrichtungen aus 13 Ländern für eine Förderung bis zu 2,5 Mio. Euro (im Gesundheitsbereich 5 Mio. Euro) für die Durchführung von Innovationsaktivitäten ausgewählt, davon sind zehn Teilnehmer aus Italien, neun aus Spanien, drei aus Ungarn und Großbritannien, jeweils zwei aus Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Irland sowie jeweils ein Teilnehmer aus Belgien, Finnland, Frankreich, Irland, Österreich und Polen. Die beiden deutschen KMU haben für Projektideen im Verkehrsbereich den Zuschlag erhalten.

Quelle: NKS KMU

EU investiert in nächsten zwei Jahren 16 Milliarden Euro in Forschung und Innovation


Die Europäische Kommission wird in den nächsten beiden Jahren im Rahmen von Horizont 2020 fast 16 Milliarden Euro in Forschung und Innovation investieren und will damit die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Dies wurde am 13. Oktober 2015 in Brüssel bekannt gegeben.
Im Einklang mit den von Kommissar Moedas gesetzten strategischen Schwerpunkten soll sich Horizont 2020 durch seine Offenheit für Innovation, Wissenschaft und die Welt auszeichnen. Das neue Arbeitsprogramm 2016-17 sieht eine breite Palette von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, Ausschreibungen und anderer Maßnahmen wie die „Horizon-Preise“ vor, die Fördermöglichkeiten in nahezu 600 Themenbereichen bieten.

Mit dem Programm werden auch Querschnittsinitiativen unterstützt: die Modernisierung des verarbeitenden Gewerbes in der EU (1 Milliarde Euro), Technologien und Normen für automatisiertes Fahren (über 100 Millionen Euro), das Internet der Dinge (139 Millionen Euro) im Zusammenhang mit der Digitalisierung der EU-Wirtschaft, Industrie 2020 und Kreislaufwirtschaft (670 Millionen Euro) für den Aufbau starker und tragfähiger Volkswirtschaften sowie Intelligente und nachhaltige Städte (232 Millionen Euro), damit Umwelt, Verkehr, Energie und digitale Netze in urbanen Gebieten der EU besser miteinander vernetzt werden.

Mit dem neuen Programm soll auch die Wirkung der Horizont-2020-Förderung verbessert werden. Zunächst soll so sichergestellt werden, dass mehr Geld für innovative Unternehmen zur Verfügung steht. Dies wird durch neue Möglichkeiten zur Mobilisierung von Kapital erreicht, die vom Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) unterstützt werden. Zudem werden die Forschungs- und Innovationstätigkeiten von nahezu 2000 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit über 740 Millionen Euro gefördert. Darüber hinaus sollen die Synergien mit anderen EU-Förderprogrammen verbessert werden.

Quelle: Europäische Kommission

KMU-innovativ: Materialforschung jetzt auch für den Mittelstand bis 1.000 Beschäftigte möglich


Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten.

Antragsberechtigt sind jetzt auch Mittelständische Unternehmen mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, wenn sie zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten.

Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Materialforschung, die auf Anwendungen in folgenden Themenfeldern ausgerichtet sind:

  1. Materialien für Gesundheit und Lebensqualität
    (beispielsweise funktionale Beschichtungen, neue Wirk- und Hilfsstoffe, Verkapselung- und zielgerichteter Wirkstofftransport; verbesserte bzw. bioaktive Implantate, Marker- und Tracermaterialien; antimikrobielle und selbst­reinigende Materialien; Filtermaterialien)
  2. Materialien für ein zukunftsfähiges Bauwesen und Infrastruktur
    (beispielsweise langlebige, recyclingfähige Baustoffe; funktionale Füllstoffe, Kleb- und Dichtstoffe; Wärmedämmung und Verglasung; schaltbare Fassaden; Wärmespeichermaterialien, sensorische Materialien; Zuschlagstoffe und Additive, Werkstoffe für den Leichtbau; Entwicklung selbstreparierender oder selbstreinigender Werkstoffe)
  3. Materialien für Information und Kommunikation
    (beispielsweise Materialien für die Sensorik, Aktorik bzw. Mess- und Regeltechnik; Materialien für die Aufbau- und Verbindungstechnik; plasmonische Materialien, strukturierte Materialien; Nanomaterialien und -systeme)
  4. Materialien für die Energietechnik
    (beispielsweise langlebige, korrosionsfeste und temperaturbeständigere Materialien; Materialien mit extremer Zyklenbeständigkeit; Hybridkonzepte; neue Batterie-Systeme auf der Basis von Metall-Luft oder Lithium-Schwefel Systemen; thermochemische und Latentwärme-Speicher; nanoskalige Carbon-Werkstoffe für Wasserstoffspeicher)
  5. Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien
    (beispielsweise Erhöhung der Materialeffizienz; Entwicklung von Substituten; Nutzung von Sekundärrohstoffen und Prozessabfällen; Materialien für die additive Fertigung; Entwicklung gradierter und hybrider Werkstoffsysteme; Entwicklung selbstreparierender oder selbstreinigender Werkstoffe; Entwicklung und Optimierung von Leichtbauwerkstoffen; Entwicklung von Filter- und Membranmaterialien für die Luft- und Wasserreinigung; Katalysatoren und Adsorbentien für die Boden- und Grundwassersanierung; Katalysatoren zur Umwandlung von Lichtenergie in chemische Energie)
  6. Materialien für Mobilität und Transport
    (beispielsweise neue Materialien für effiziente Antriebstechnologien; Entwicklung und Recycling von Hybrid- und Faserverbundwerkstoffen; Fügetechnologien für Multimaterialsysteme; Werkstoffsysteme zur Rückgewinnung von Energie; bessere und neue Speicher für regenerative Energieträger)

Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie hier.

Quelle: BMBF

Bundesregierung will die Obergrenze für den Investitionszuschuss Wagniskapital auf 500 T€ verdoppeln


Die Bundesregierung will Neugründungen und Wachstum von Start-up-Unternehmen stärker fördern. Dazu hat das Bundeskabinett ein Eckpunktepapier verabschiedet. Es enthält Maßnahmen, die die Rahmenbedingungen des Wagniskapitalmarktes verbessern sollen.

Das Programm INVEST ermöglicht, dass sogenannte Business Angels 20 Prozent ihrer Investitionen erstattet bekommen, wenn sie sich mit mindestens 10.000 Euro an Start-ups beteiligen. Die Bundesregierung will die Obergrenze des investierten Kapitals für einen Investor von maximal 250.000 Euro auf 500.000 Euro pro Jahr verdoppeln. Zusätzlich ist eine Erstattung der Steuer auf Veräußerungsgewinne auf INVEST-Finanzierungen vorgesehen. Verkauft der Investor seinen Anteil hingegen mit einem Verlust, soll er einen anteiligen Förderzuschuss für den Ausgleich der Verluste erhalten.

Innovative Unternehmen von einer Streubesitzbesteuerung ausnehmen

Viele Business Angels, Gründer und Investoren halten ihre Beteiligungen über eine Kapitalgesellschaft, für die vom Gesetzgeber auf Ebene der Kapitalgesellschaft eine Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinnen vorgesehen ist, solange nicht an den Anteilseigner ausgeschüttet wird. Diese Möglichkeit wird von vielen Business Angels und Gründern als sehr wichtig angesehen. Während die Steuerbefreiung auf Ausschüttungen aus sog. Streubesitzbeteiligungen unter 10% inzwischen weggefallen ist, gibt es den Wunsch aus dem Kreis der Bundesländer, die nach wie vor bestehende Steuerbefreiung für Veräußerungsgewinne aus Streubesitzbeteiligungen ebenfalls zu streichen. Im unlängst veröffentlichten Diskussionsentwurf eines Investmentsteuerreformgesetzes hat das BMF einen Vorschlag zur Besteuerung von Veräußerungsgewinnen und für eine Steuerermäßigung unterbreitet. Der Koalitionsvertrag besagt diesbezüglich, dass die Bundesregierung die künftige steuerliche Behandlung von Veräußerungsgewinnen aus Streubesitz erneut ergebnisoffen aufgreifen und die notwendigen Folgerungen ziehen soll. Dabei werden wir in jedem Fall sicherstellen, dass für die Finanzierung von jungen innovativen Unternehmen keine neuen Belastungen entstehen.

Quellen: BMF, BVK

Wirtschaftsministerium stärkt Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Energiewende


Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Bundeshaushalts 2016 und den Etatentwurf zum Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beschlossen. Der Entwurf sieht für das BMWi im kommenden Jahr Ausgaben von über 7,5 Mrd. € vor – eine Steigerung um rd. 2 % gegenüber 2015.

Bundesminister Gabriel: „Mit dem Haushaltsentwurf 2016 setzen wir den eingeschlagenen Weg konsequent fort. Wir stärken nachhaltig die Investitionen in wichtigen wirtschafts-, energie- und forschungspolitischen Vorhaben. Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, erhalten und erweitern Arbeitsplätze in Deutschland und können erfolgreich die Energiewende gestalten.“

Den mit Abstand größten Anteil an den Ausgaben des BMWi bilden mit über 3 Mrd. € die Mittel für Forschung, Entwicklung und Innovation. Dazu gehört die Förderung des innovativen Mittelstandes durch das technologieoffene Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), welches mit knapp 540 Mio. € das vom Volumen her betrachtet wichtigste auf Innovation ausgerichtete Förderprogramm des BMWi bleibt.

Der zweite Schwerpunkt des Haushaltsentwurfs 2016 ist die weitere Umsetzung der Energiewende mit den Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und die Förderung in den Bereichen Energieforschung, Energieeffizienz, Förderung erneuerbarer Energien und Energetische Gebäudesanierung mit rund 1 Mrd. €. Neben den Ansätzen im BMWi-Haushalt steht ein weiterer substantieller Betrag von rund 300 Mio. € im Investitonspaket im Einzelplan 60 des Bundesministeriums der Finanzen zur Verfügung. Weitere 1,6 Mrd. € sind im Energie- und Klimafonds (EKF) veranschlagt. Insgesamt stehen dem BMWi für die Gestaltung der Energiewende damit knapp 3 Mrd. € zur Verfügung.

Hier eine inhaltliche und tabellarische Zusammenfassung des BMWi-Etats für 2016 .

Quelle: BMWi

Elon Musk erhielt 4,9 Mrd. $ Fördermittel


Satte 4,9 Mrd Dollar hat Elon Musk laut der “Los Angeles Times” mit seinen Firmen Tesla, SolarCity und SpaceX bereits an staatlichen Subventionen kassiert. Eingerechnet sind u.a. direkte Förderungen, Steuererleichterungen, günstige Darlehen sowie Zuschüsse für Käufer von Solarpanelen und E-Autos.

„He definitely goes where there is government money,“ said Dan Dolev, an analyst at Jefferies Equity Research. „That’s a great strategy, but the government will cut you off one day.“

Weitere spannende Einblicke finden Sie hier latimes.com

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