BMWe fördert emissionsfreies eMobilitätskonzept

Das erste integrierte Elektromobilitätskonzept, das von der nachhaltigen Energiegewinnung über die Leichtbaufahrzeug-Entwicklung bis hin zu innovativen Software-Dienstleistungen den gesamten Mobilitätsprozess im Blick hat, wurde am 24. März in München im Rahmen des Designlaunch des Elektrofahrzeugs „CITY eTAXI“ vorgestellt.

von links: Helmut Haimerl (Steinbeis Verbund), Gunnar Balkow (BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH), Prof. Peter Naumann (Naumann-Design),  Paul Leibold (VISPIRON Carsync GmbH), Peter Schwanemann (Heinzmann GmgH & Co.KG), Robert Maier (Roding Automobile GmbH)  Falk Langer (Fraunhofer ESK)

Personen von links: Helmut Haimerl (Steinbeis / Technologieförderung), Gunnar Balkow (Akkusystem / BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH), Prof. Peter Naumann (Fahrzeugdesign / Naumann-Design), Paul Leibold (Initiator / VISPIRON Carsync GmbH), Peter Schwanemann (Elektromotoren/ Heinzmann GmbH & Co.KG), Robert Maier (Leichtbau / Roding Automobile GmbH), Falk Langer (Steuergerät / Fraunhofer ESK)

„Adaptive City Mobility“ (ACM), ein Gemeinschaftsprojekt von BMZ, Fraunhofer ESK, Roding Automobile, Heinzmann und Vispiron, wird bis 2015 auf Basis des „City eTAXI“-Designs von Prof. Peter Naumann, Dekan für Design an der Hochschule München, ein innovatives, intelligent vernetztes eMobilität-Gesamtsystem für Städte entwickeln. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit ca. 6 Mio. Euro unterstützten Förderprojektes ist der emissionsfreie Betrieb im Sinne einer klima- und städteverträglichen Mobilität. Das Konzept sieht dafür drei Bausteine vor: Ein elektrisches Leichtbaufahrzeug, ein manuelles aus regenerativen Energien gespeistes Akkuwechselsystem zur Lösung der Reichweiten-Problematik und eine intelligente Vernetzung der einzelnen Elektrofahrzeuge zur eFlotte.

Der erste wichtige Meilenstein ist mit dem jetzt der Öffentlichkeit präsentierten „CITY eTAXI“ -Design von Prof. Peter Naumann bereits erreicht. Das mit insgesamt drei Sitzen ausgestattete „CITY eTAXI“ -erweist sich durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Personenbeförderungs- und Logistikflotten gleichermaßen attraktiv. Mit einem Gesamtgewicht von nur 550 kg ist das „CITY eTAXI“ zudem der Leichtgewichtsweltmeister unter den auf den städtischen Gebrauch zugeschnittenen Elektrofahrzeugen. So können Personen und Güter energieeffizient, ressourcenschonend und umweltfreundlich in der Stadt befördert werden.

Für „Adaptive City Mobility“-Initiator und Gesamtprojektleiter Paul Leibold von Vispiron sind es neben den technischen Innovationen vor allem die wirtschaftlichen Aspekte, die das „CITY eTAXI“ –Konzept so reizvoll erscheinen lassen.

„Unser erklärtes Ziel ist eine komplementäre Elektromobilitäts-Lösung , die deutlich attraktiver als heutige Angebote ist und dabei ganz ohne Subventionen auskommt. Dazu müssen auf der einen Seite Kosten reduziert und auf der anderen Seite neue Einnahmequellen geschaffen werden. Ein gezielt für den Einsatz in der Stadt entwickeltes Leichtbaufahrzeug mit einer Maximal-Geschwindigkeit von 80 km/h ist deutlich günstiger zu fertigen als die üblichen Taxifahrzeuge, die auch den Anforderungen auf der Autobahn gerecht werden müssen. Durch die intelligente Vernetzung der CITY eTAXI´s zur eTAXI-Flotte lassen sich bei unserem Geschäftsmodell zum einmaligen Verkauf der Fahrzeuge zudem zusätzlich fortlaufende Einnahmen durch Provisionen für die Ortung, Reservierung und Abrechnung der Fahrten, für zentral gesteuerte digitale Werbung sowie für den Energieverkauf erzielen.“

Parallel zum Designlaunch wurde zeitgleich die neue Website des ACM-Gemeinschaftsprojektes vorgestellt. Unter www.adaptive‐city‐mobility.de finden sich neben weiteren Details zum „CITY eTAXI“ -Design auch interessante Innovationen aus den Einzelbereichen Leichtbau (Roding Automobile), Akkuwechselsystem (BMZ), Antriebstechnologie (Heinzmann), Intelligente Vernetzung (Vispiron) und IKT- Architektur (Fraunhofer ESK).

Das Geschäftsmodell über regionale Betreibermodelle wurde gemeinsam mit dem Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung entwickelt. Das Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung betreut das Konsortium auch bei der Auswahl, Beantragung und Verwendung der Fördermittel.

Quellen: ACM, Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung

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